Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1860)
- Date
- 1860-10-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
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^Mst^H tr^ tzte>po"rn Syrien iarntew^- '-Mt k «nem Marseilline Mät veröffentlichte, wönn ^ie Juden zu Dachau ncvstsbeschMigt wmdeu, daß fie mit den fanatischen Drusen sich gegnr die >.HHrNeH verbund«lN hätt^ allen Blättern reproducirten Berichte .^lg^.Ä^ald^ dle fichs nunmehr gleichsam von selbst verstehende teleMphische ÄaÄricht^Vaß ünttt dert in Folge der Untersuchung des Fuad Paschalosn ^Sittgekerkettni fich ^st dter Viertel der sudischen Kauffeute zu Damäscuz W -lfSnveu. Eine um einige Tage' spätere Depesche brnchte-schon die Mitjheiluvy. ^idaß l^^türkischm Mnwohnern Syriens SS Millionen,, den jüdische» 4 M- ' iipven als Schadenersatz für die Christen von Fuad Pascha' auferlegt sein,. ^Äer könnte nun noch die schändliche Betheiligung der dawaskischnr'Juden M l^ drufiWen^ Gräuelthatm^ bezweifele Mußte^ man nun nicht die Nachbricht v^n^der Hinrichtung^^ und soviel Juden Mündlich du.rch den TeleMhen smarten? ' '!'7 ' "7 ''"^^'V^-^-'- üUi, 'Döch Dan? dem Pärisev Central-Conssstörium und-insbesvndtte deffea t ^räfidenterr, dem Obersten Cerfderr; denn durch da^ energische Aust«- tttm .deAelbe» wurde das schamlos, angezettelte Lügengewebe mit kräftiger --.Hav^ ^erÄssen! Gleich nach dem Auftauchen ersten Nachricht von einer ^^Petheillgung der damaskischen Juden an den drufischen Gräuelthaten ver- "Mentlichte Herr Mrfb er den folgende« Artikel m dem .Lournal^ des .^DßSat^'zi'^!.^!5i'' -u^.s''''5 .ji ./l' .^1 5-1 -^!.:!^^Pa?is/7w Septem^ Mt. tiefem Sl^merze leseich - zt» Ze^ Heutlge»>Mmmer,'deS ,Lyuruat. des'Pei'ärs". einen dem Mr- ""fMet ^G6mä^hvre^ entnömmm Artikel, d^r "auf Grund eines-vo« ^itK-A^st' Schreibend aus Alepps die Angabe enthält/ daß 7 die Juden" vou^ Damascus fich) auf eine abscheuliche Weise benommen und?an den Grausamkeiten, bei deren bloßen Erzählung die Menschheit . , V0M Schauder, ergriffen w^ betheiligt hätten, . ".Ich erkläre hiermit 1>iese infame, nachträglich vorgebrachte^' Avschuldiaung, deren Zweck ist' die Juden des Schutzes zu berauben, de» die >ftanzöfische Fahne allen Unterdrückten, welchem GlaubeuSbekeunwiffeße auch angehören, verleihet, auf das Bündigste für eine Lüge^ > Seit, mehr als zwei Monaten erhalten wir aus jenem, durch grassainen tzanItiSmus blutgefärbten Lande täglich Briefe' Würde das Verhalten unserer Religionsgenossev auch nur zu dem geringsten Verdachte Veranlassung gegeben haben, so hätte — seien Sie versichert — die Kundmachung nicht so lange auf fich warten lassen. UebrigenS werden nur heute noch den Herrn Albert Cohn, Präsident des Wohlthätigkeits-Comitss von Paris, der die Ortsverhältmjse genau kennt, beauftragen, fich direkt nach DamaScus zu begeben. Dir hoffen, daß derselbe am SS. d. MtS. daselbst anlangen wird. Gr hat von uns den officielleu Auftrag, uns wahrheitsgetreuen Bericht zu err., - statten über diese Angabe, die wir nicht anstehen, für ebenso falsch v» . «vverdieut zu! erklären. Empfangen Sie u. f. w. . '^^^.../'.^.^ ^.U'^ Oberst Serfberr, j 7. - s . v. ^u, ^rSfident des Cen^al-Eonfistoriums.» - 5 Hch^ Albert jtoh», kaum von seiner im Interesse seiner Äeligio'uZge- »Nossen unternommenen Reise nach Marokko zurückgekehrt, hatte die ihm ve» dem Central-Eonsistorium übertragene Misfion sofort angetreten.. Von de» '. Marschall Rand0» sowohl, wie vou Thouvenel. dem Minister der aus- , -wärtigen Angelegenheiten, die von seiner Reise offfciell in Kennwiß gesetzt Iwurden, war chm die Unterstützung seitens ihrer Agenten zugesagt, -j.. . Dychi m Marseille bereits angekommen, wurde er »on da wieder zurück- : ^^«», da. «Uterdesse» Berichte aus der Levaute eingelaufen waren, die die Falschheit der vorgebrachten Anschuldigungen auf das Unzweideutigste PA-