Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1860)
- Date
- 1860-10-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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D^uldacht^ch^en. Woher, Herr Referent/ habntTie MseS Wissen? Erkennen Sie mit Seherblicken die Vorgänge in entfernten Orten, oder gar die Gedanken dSe Menschen? Dann mußten ivir unserer Ents HckcheS Geficht;M eine falsche Prophezeiung erklären! Denn so lcwj^ «ose« Konferenz de ist eine solche Erkiarung pon lMchti-auDgssptochen worden, ja nicht einmal einem her Mitglieder 54!die^Äle-aus acht jüdischem Standpunkte Sehen — in den Sinn gekommen. Haben Sie aber die in Rede stehende Nachricht von Hörensagen^ so wissm Sie doch, wofür man eine solche Nach^ ncht^iavs solch« Quelle /enwommen, halten müsse, und iß es »zuverwundsrn^ wie Sie dieselbe für eine reine Wahrhe^hÄ- «och mehr, als eine solche wiedererzähle^ und l^s noch m nnot Lehrerconferen!^ ja sogar m einer Zeitschrift ausposaunen können; Ä>as schon unrecht wäre, wenn die Sache vm ewm Einzelnen beträfe, um so mehr nun, da Ihre fragliche Aeußei rung e i v e g a n z e L e h r er c o n f e r e n z anklagt! Die Unficher- .heit m dieser Behauptung mögen Sie auch, wohl gefühlt hab^n; i das deweist der eingeschobene Satz: Mn> s o viel sich RefeireKt erinnert;" Mnd hätten Sie schon ^usdiesM-Grunde anstehen Müssen, eine solche Ungewisse Nachricht yfsentlich lMltMheilen. —? '.'^. ..^ - - :--i>.-7-?2 '^^ l" - Doch haltt jetzt fällt mrr der, Sie können auch wohi eme ändere Quelle im Auge gehabt haben, aus welcher Sie* die in Rede stehende Meinung geschöpft haben mögen: die Allgemeine Zeltung des Judenthums. In dieser wurde (Nr. 26 des - Jahrgangs 1857) ein Referät über unsere erste, m Eschwege ab- - gehaltene Konferenz geliefert, in welcher die u. a. zur Verhandlung gekommene Frage: ^Wie ist die Geschichte (l. Samuel KaM SS) ^Saul bei der Todtenbeschwörerin zu En-Dor" - itt dtt Schule zu behandeln? mitgttheilt nnd in einer Note das ^gewonnene Resultat: ^die Bibel erzähle diesen Vorgang so, wie dem Saul vorgekommen und von dem damaligen Zeitalter anstWaßt worden fe;^. Die ganze Handlung der sogenannten Tobten-! deschwörerw sei ein Betrug, eine Täuschung gewesen^ Das, was ^f ^e käuflich betrügerisch sie selbst, oder vermittelst GehülstN'dem Saul verkündet, als wenn eS ans dem Munde Sa- Utmel»,. d^ sie zu (während Saul keine solche Ge- 'stalt sah) waren Dinge, die aus der Sachlage und auS den Umlstände«^ nameMlich aus SaulS VerzagtM, und weil Gott von ^itzw^eMchen/gefolgert werden konnten/ViellnchL, daß ber^Erfotg, ^Gams ToV > dmch diese Voraussagung herbeigeführt Wörde, - da 6^ dÄ'.baldige erwartete^ »und' sich:ibn des- ^tzaK selbst gab.!(Siehe auch i Chron. Kapitel, 10. B^t3^^- Hiemach choMHie uns^wdhl den Glcmben^n ^ie göttliche«