Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1860)
- Date
- 1860-10-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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jjA BechöndkmgeFdeE große» M «tWlSG 'SüMU' 'trNättelU Dennoch kam e» keinem in Stnn^ diese Acht für Bürger zu halten u. s. w. Kurz man ficht ick» VeM-Mm, ersten Jahrhunderten die Christen M .ketne gütt- Bürger waren, daß sie sogar an sehr gefährliche «hrsStz^ Mubtett,'die selbst weid gefährlicher waren, als Alles OaS' mÄt ^den-IM sich das alle» im Raum d?r Bürger die Christen wurden; «»d ^Wird es des Juden auch gehen, wenn mau sie einmal kecht nzu Verstand kommen läßt. Es ist nun einmal an dem,! da^ die Wahrheit allerwärtS durchdn'ngen muß; alle noch so! verschiedeneu Religionen werden sich am Ende ganz dem Verstände mtd einer weisern Politik unterwerfen und unserem Zeit- «ltex kowutt eS zu,' die einzigen Mittel dafür zu benutzen, welche die. Freiheit unS an die Hand gibt. . ^^Ääs tlM doch den Glau^ an einen neuen Messias w ttiff^sö find sie wahrlich nicht die einzigen, die so etwas glau- ViÄ Ä^ kennt nicht das tausendjährige Reich, das die Christen Wtk^di?M MHezr Z an bei einer neuen Wiederkunft des MeWS! erwarteten, welcher dasselbe aus den Trümmern aller M^W Naäten Mnden würdet Der berühmte Michaelis We^te W selbst zu dieser Meinung und Lavater glanit ^nd tehvt sse diese Stunde noch. Also unterscheiden sich dte-Züdin dön den Christen nur dann, daß jene einen ersten und diese einen zweiten Erlöser suchen. Wenn wir die Juden durch Freiheit/und Schenkung der bürgerlichen Rechte erlösen, werden sie' nach und nach von jenem Glauben abgehen und MVe sich dann einer emm^ einen neuen Messias ausgebet», so sperre man ihn nur (wie Dohm anräth) so lange ein, bl? et stch> über seine Ankunft vor der Obrigkeit legitimirt hat. — Am- Ende muß ich noch bemerken, daß die Hartnäckigkeit, mit WÄKr' Ve Juden ^Glauben ihrer Väter hangen, in meinem »»gel gat kein Fehler ist, sie beweist im Gegentheil eine Festigkeit de»l EharakterS, welche die Christen vortrefflich zur Bildung . dieser Ration benutzen können. ' - Die Behauptung aber, als wenn die Juden nach ihren TeseHett keinen verbindlichen Eid leisten könnten, ist grundfalsch, vckd BMer Anderwerth, der sie anführte, hätte auf der nämlicheti Sme, wo er sie las, auch ihre Widerlegung gefunden. ' Eis ' änderer Haupteinwurf, den man gegen die Juden macht, trifft thrett Hang zum Wucher 5 er fällt aber auch ganz weg, Wetttr ckan ihn naher betrachtet. Ich habe schon gesagt, daß sich dieser ttnd andere Fehler bei ihnen gar nicht gefunden, so lange ß^'tioch als Glieder eines Staate» im Genuß der menschlichen bürgerlichen Skechtt'waren, sondern dieser Fleck in ihrem