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Der israelitische Volkslehrer · 1860-08-01 · Heft 8 (August 1860) · page 16

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 8 (August 1860)
Date
1860-08-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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.RÜZftAHchßU. schm «chchtmg, ketztttt» -gÄe.r«t -pt,?b«tß a» Borurtheil bestehe, da« oft ersti durch btn Uuigang ire spätere» Jahn« Miude^ Die Frage her Gleichstellung., s« aber eine Frage des Rechtes, da «an unbeirrt, von der Sprge u»rdi^ Popularität in^s Auge schäum süsse; das Gefühl, recht zu ttzun. sei heillg des beiden Anträgen^ bestehe in dm Augen, des Regierung kein großer Unterschied; fir ste^ handle es sich um d«/Frage,'. weZch'e PorZa^JuaMt-, auf Annahme haben könne. Schließlich wird, der Majorität^-An^rag auf m Tagesordnung angenommen. Die Begründung ist yIen bereits, mitgethejst. (F.Z,) Mannheim, 2^ Aug, Die von. hießgev christliche» SivwohnM ^e zweite Lammer eingereichte Peti tion um.Gleichberechtigung ihrer israelitscheu. Mitbürger^ insbesondere rum Aufhebung des SS des Bürgerrechtsgesetzes^ bezw. Zulassung zu; allen j Civil- und Militärstelle», Kirchenämterv, ihrer Coufesfion) . sowie Zut^^ der Volksvertretung (stehe Sitzungsbericht aus Karlsruhe vom. S. d>> schließt mit folgende« Worten: „Die, unterzeichneten Staatsangehörige» fühle»; sich verpflichtet, diese ihre Anschauungen, der ^hen zweiten Kammer zu unter^^ Beweis der Ächtung, hie sie ihren, jüdischen Mitbürgerp zollen, Deiche - in Industrie, Handel und Wsseusch^ft, Kuuft un^ gm an die Bewohnendes vwdm genügen, Md stelle» denzgemäß bie vertrauenSvolle.^tte^ hohe Kummer der7 großherzogb. Staatsregierung die^Vorlage eines Gesetzentwurfs beantragen^, durch welche» §. 54 (jetzt Z. 58) des Gesetzes über die Rechte der Gemeivdebürger aufgehoben wird." 7 :-s-7 -d.-k^5t^' <Fi ' Vom badischeu Mitte^hein, 7. Äug. z weite n Kammer, durch welchen die Gewährung der bürgerlicher» Gleichstellung der Juden mindestens bis zur nächsten SesKov hinausgeschoben wurde, ist nicht mehr und nicht weniger, alt Das, was man in der Gerichtspraris eine -Verfügung vom .Tisch herunter" nennt. Man will die Actey.oder die Frage aus den Augen haben. Der Präsident des Mim^ hat durch seine Auffassung der Frage, die er als eine Forderung des Rechtes bezeichnete^ die hier vertretene Anschauung deutlich durchschimmern lassen, und in der Verhandlung n^r ebenfalls, sehr deutlich, das Bestreben der Abgeordneten pr e^eunen,'zwischende» Interessen ihrer Mandanten und den Forderungen der Humanität und Gerechtigkeit den möglichst verfängliche» Mittelweg anfzußnde». Ma» hat jetzt wenigstens wieder zwei Jahre Ruhe^ lS- I.)» Berlin, Zl.Juli. Der Oberpräfident der Provinz Pommern, Frhr. S ensft v. Pilsach, hatte durch Verfügung vom 13. d. dem Magistrat zu Pyritz aufgegeben, behufs Neuwahl eineS Abgeordneten und eines Stellvertreters zum Prvvinziatla'vdtage die Wahl der für die Stadt Pyntz bestimmte» Wähler »ach Maßgate der Bestimmungen der Instruction vom 10. März 183S vorzunehmen. Nach dieser Instruction dürfen aber Stadtperordnete nichtchristticher Religida zur Wahl nicht zugelassen^ äu^ nicht gewähltv^e»I Die durch diese Miuisterialverfügung von dem bevorstehenden Wahlaet aus-

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