Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1860)
- Date
- 1860-07-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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WrwK«««» UnV «»zÄgick' ZA? /-^WWteMckt«^ und Anzeigen. - / ' .'i^N.. ..^ l '.zV^ .i/c -li^ ,1/-) ^N5^i^) S<bet- und Crbanungsbuch für Israeliten, auge- > knüpft an die einzelnen Wochenabschnitte der Bibel. Nebst einen; Rituale für alle Fälle der öffentlichen und häuslichen Andacht. Von M. Präger, Großherzogkich Badischem ni Stadt-Rabbiner in Mannheim. Zweite durchaus umgearbeitete Auflage. Brilon 1860. Druck und Verlag von M. Friedländer. VII. 272 S. 8. Die nothwendig gewordene zweite Auflage dieses „Gebetvnd Erbauungsbuches" gibt uns ein erfreuliches Zeugniß einerseits von dem in unfern Gemeinden immer stärker erwachenden Bedürfnis durch in der Muttersprache verfaßte und darum verständliche Betrachtungen und Gebete das Gemüth zu erheben und der andächtigen Stimmung Ausdruck zu geben, anderseits von dem rechten Tone, den der Verfasser anzuschlagen verstanden hat, um dieses Bedürfniß zu befriedigen. Das Werk besteht aus zwei Abtheilungen. Die erste ist der öffentlichen Andacht gewidmet und enthält Betrachtungen, die sich an den, während eines^ Jahres-Cyclus am Sabbath vorgelesenen, Toraabschnitt stets anschließen; sodann Gebete für die Festtage und sonstige, dem Bereich der öffentlichen Andacht angehönge, Vorkommnisse, als Beschneidung, Confirmation, Kopulation, Leichenbegängnisse und dgl. mehr! Während m den Betrachtungen der Inhalt der jedesmaligen 8i(!rs benutzt wird, um — mit steter Berücksichtigung der heutigen Lebensverhältnisse — Lehren und Vorschriften daran anzuknüpfen, geben die Gebete die mannichsaltigen Gefühle und Empfindungen, die bei der betreffenden Feier Herz und Gemüth bewegen, in entsprechender Form wieder. In ähnliche? Weise find auch >ie in der zweiten, der hauslichen Andacht gewidmeten, Nthetlung enthaltenen Gebete, die zugleich mit recht schatzbaren Beiträgen von Herrn Rabbiner Will statt er zu Karlsruhe versehen sind, abgefaßt. Die schwierige Aufgabe bei derartigen Volksschnsten: sich allgemein verständlich auszudrücken und der Würde des behandelten Gegenstandes doch nichts zu vergeben, — diese Aufgabehat der Verfasser mit anerker.nenSwetthem Geschicke vielfach glücklich gelöst. Und dieser Umstand hat sicher nicht wenig Au beigetragen, daß diese Schrift eine in verhältnißmäßig kurzer M so^ starke Verbreitung gefunden hat in Gemeinden wie in Emilien; sowie wir nicht zweifeln, daß auch diese neue Auflage k immer weiteren Kreisen Eingang finden werde. Um so mehr hätten wir gewünscht, daß eS der Verfasser t?