Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1860)
- Date
- 1860-07-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Z^OeckR^^^vMamk AuvöWjgedachk begründet sehen^ Epiphgnius soll? bekanntlich eiw Sohn jüdischer Elter» in Cultropylis und -als' solcher mit/ der mifchnischen mW talmudischen Charakteristik der Kutäer vertraut gewesen fein. - u t) Dex Talmud machte in mehreren Stellen den halachischen Unterschied zwischen den gewöhnlichen und solchen Kutäern,- die zseinem geweihten ' Orden gehören; Letztere heißen ^N12 lkittin tv d, M6<Za 33 b), der Ordensbruder/ ganz so wie Meilen die EssSe^ oder Essener V^2N Freunde (isoi) genannt werden. Was ist also leichter, als eine Essäer-Secte bei den Samaritanern zu finden? In Ri<i<1a heißt es verwundernd: - '?N^rV»1VVNN2^2^N^M2 2) Dahingegen nennt die Mischna die irrenden, glaubenSuntreuen Kutäer lZerim toiv, ^1 abtrünnige Proselyten, fMtla 56 b.) T^DI O'^ (Zorlke-neZr, oder auch, nach dem Talmud, Löwen-Proselyten, entspricht dem Namell Kortener-LererZoteaer, unechte Proselyten, die aus Furcht vor dem Löwen Juden sind. (Vergl. NI'IU Löwen in Sebach. tl3 b; Lortener---n^11>> 5 3) . Bei Gelegenheit des Weinkaufes seitens k Mir^s in der Gegend von Samaria-Sebaste, dessen Weinberge von beson-' derer Berühmtheit waren, N'V'NNS (Lrekin 14 kam ein Sebäer d^INN^NX und gab dem Diener des k. Netr (Simon den LIeasar) zu verstehen, daß es bei den Kutäern nicht mehr, wie früher, jüdisch-gesetzlich zugehe (Llmlin 6 a.). Ebenso viele Jahre später, als R. ^buku von den Kutäern Wem kaufen wollte, trat wieder ein Sebäer entgegen und hinderte den Kauf vermittelst eines gegründeten Verdachts 552V Kinn» Im ^eni8vka!mi ^. Sara 40 wird zwar anstatt 8alrs, Gelehrter gesetzt. Allein der Labli scheint hier besser unterrichtet worden zu sein, und zwar bezieht sich dieser Umstand vielleicht auf die Spaltung, die zwischen den Reformern (Do, stthäer) und den altgläubigen Samaritanern zum Vorschein kam altehrwürdig). Der Sebäer machte die Zudenl aufmerksam, daß . die neueren Dosithaer den Wein nicht nach, der alten Vorschrift bereiten. Es wurde dieser Anklage gemäß die Sache genan untersucht und befunden, daß das Bild einer Taube NUN ^«1 auf dem Berge Gartz'm angebetet wurde. Schon k^8aH. <Iv rossi in Aleor Luajim weiß nach Kap. 2l, daß dieses Bild der Taube VaS assyrische Wappen der SemiramiS darstellen sollte/ und die Samaritaner, ursprünglich von assyrischer Abstammung, mochten aus Pietät diesem Wappen, daS auch bei den Alten religiös verehrt wurde, ihre Neigung nicht versage« können, meines BedünkenS um so mchr, als Semira-