Mannheim
Compact Memory

Der israelitische Volkslehrer · 1860-04-01 · Heft 4 (April 1860) · page 27

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 4 (April 1860)
Date
1860-04-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/3129675-3129731-3129736--3113-3130402
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

HM Fe^-PredigM Mmdii^MerMch/ «och bei Denen, dere» GleichMiM «in Älles ÄMender Wmterhauch, sondern da, wo der religiöse Emu M juteger Mhlingsstrahl )st, der erleuchtet und mit wohlchuw dtt Gluth erwärmt — wie auch unsere Weisen die Wahl des Nssu-Monoes zur Befreiungszeit mit den Worten erklären: HVP NM da ist nicht die Sonne beschwerlich, 7^ 0^ U»d "nicht winterlicher Regen beschwerlich. — Ihr habt eingesehen, daß,' wenn Israel, der Sonne gleich, ziehen soll, seine leuchtende Bahn — daß von Himmeksende zum Himmelsende sein LäUf sich erstrecke, es auch von ihm weiter heißen müsse: llivrill „nichts bleibt verborgen seiner GluLh" — damit es Nicht in' der Welt von uns heiße in gerechter Verurteilung: „ihre Äuftlärung ist Wintersonne der GotLesleugnung, und die fichem Wege des 'alten Glaubens habm sie vertauscht mit den Zrrgängen des üeuen Unglaubens!" — Ihr habt eingesehen, daß Me Gottesdienst, ohne Pflege der Gluth heiliger Andacht auf dick Altäre des Herrn eine Gemeinde notwendig der Auflösung Entgegen Wen müsse; daß daher eine lärmend betende Gemeinde i^mmer besser sei, als eine gar nicht mehr betende Gemeinde, daß aber hesser äls beide sei eine in erhabener Feier anbetende mMVe/— ^hr habt eingesehen, daß ohne äußere religiöse AnteMg d'er'Funke des religiösen Sinnes nur zu leicht verglimmt, H namentlich in einer Zeit, die so reich ist an äußerlichen Anregungen, die von heiligem Sinn und Wandel ablenken; daß die Flamme der inneren Religion der Nahrung von außen bedach welche ihr in Sabbath, Festtag, öffentlichem und häuslichen: EoLüsdienste reichlich dargeböten werde; daß unsere-EotteSlehre, ew weil sie'so tein geistig ist, so wenig Glaubenssätze hat-^-imme? kmr aüf das zz^wpd^ der Einheit Gottes hinweist — von der -s Gefahr zumeist bedroht ist, in den Rewrten des Zweifels zu Vngiühtn> und daß das ^lpka. des Goltesglaubens, dieser leise Hauch in unserer Brust, leicht ungehört verwehe und ersterbe, wenn er nicht in der Andacht selbstlamend wird, wenn ihm nichtentsprechende religiöse Bräuche und Einrichtungen gleich- Z sam als Mitlauter zur Seite treten, um durch ihn belebt;u wo VM und ihm als Anhaltspunkte zu dienen. — " Das AlleS, th. Gem.-Genossen, gottesfürchlige Männer vnd Frauen aus Israel, das Alles habt ihr gefühlt, mit mir gefühU, «ld ^mit dem Erwachen dieser Gesinnung, in unserer Eememde wie in andern Gemeinden/ beginnt erst die wahrhaft gesegnctt Reuzeit für Israel. Jetzt können wir erst, frühlingSfroh, M HWftoh, hoffnungsfroh, gottesfroh ausrufen: NM! o^V^n v^n „diese Erneuerung des religiösen Levens stellet^ Z Vit Spitze aller'Neuerungen der Neuzeit!^ v^i n^ TN^ Dich!

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.