Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 4 (April 1860)
- Date
- 1860-04-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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I .-.^.!:>.uR:DaK Fest.der,HoffNm»g. ',^.. Z Teiset, der Anders iß ein Thor? oder NNd^l p'"vL ind^ der » Eine ist.ein'.FraMVer,. der Andere ist ein Feind des Glaubens? « Wein , die l Schwierigkeit löset sich leicht auf, wenn wir dey heiligen Sprachgebrauch der Bibel erwägen, welche keine Weises heit anerkennt ohne Gottesfurcht ^-ri^n 'n — „Got-?j tesfurcht ist alles Wissens Anfang" — NQ2sl X'N 'N?n j ,ßehe! Gottesfurcht ist achte Weisheit" — so daß einerseits ^>er ächte j Weise zugleich ein Freund der göttlichen Lehre, sowie anderseits 1 der Feind der göttlichen Lehre zugleich ein wahrer Thor ist. Demj nach hat der Verfasser der ^Zatia, in trefflicher Wahl der Werte, 1 in den Benennungen „Loekoin" —- „koseko" einen doppelten, be-^ '1 deuLuWsvollen Gegensatz ausgedrückt; denn die Weisheit des Einen dezeichnet zugleich seine wahre Frömmigkeit, der Mangel an Einjicht beim Anderen aber ist schon einbegriffen in der feindseligen, edex gleichgültigen Gesinnung gegen die Religion. — Und diesen Gesichtspunkt müssen wir festhalten; ihm und seiner Anerkennung gilt vorzüglich uysere Hoffnung, wenn wir unserem Gotte^ der da ist das Licht und „bei dem wohnet das l z Licht", neue Tempel gründen, daß von diesen nicht nur das Licht '1 in die Geister, sondern auch die Wärme in die Herzen strahle. Ms hätte auch aus unseren Gemeinden, was aus unserer Gottesj lehre werden sollen, wenn wie es dies mehr und mehr zu werden - ten Anschein hatte, jeder „Lookoin^, Jeder, der sich einbildete, 1 die Weisheit, der Zeit in sich darzustellen, zugleich ein „Koseko^ sein sollte, ein Feind und Widersacher des religiösen Lebens? Uns, j dm Gemeinden und Synagogen, wäre ja dann nichts geblieben, als der „?am" und der „Hekeeno Zvdea liselly! — „nichts als die Einfalt und die Gedankenlosigkeit! — Das, ihr gebildeten Männer und Frauen, schien euch doch! nicht das Aechte, das Wahre zu sein; ihr kämet zur Einsicht, daß wenn! das hohe Erbe unserer Väter nicht zu Grunde gehen soll, die Ausgeklärten sich als die Erleuchteten bewähren und herantreten vmffen, um durch ihren Eifer das mattglimmende Feuerlein des rel. Gebens zur Flamme und zum Feuer anzufachen, damit es die Famineu und Gemeinden wieder belebe und erwärme. Ihr habt eingesehen, daß die jetzige Zeit in Wahrheit immer noch so ziemlich Tag- und Nachtgleiche hat, daß die Mächte des LichtS und die Mächte der Finfterniß einander so ziemlich noch das. Gleichgevcht halten und daher die Aufgeklärten den Finsterlingen keinca Mern Gefallen thun können, als wenn sie der Religion gan; "ad gar dm Rücken zukehren — denn jene sind gar klug und wohl, das Volk verträgt DaS nicht auf die Dauer und vich dann ihre unvermeidliche Beute. — Ihr habt eingesehen, ^.die.Wahrheit weher sei bei Denen, deren Eifer eine Alles ver- 10