Mannheim
Compact Memory

Der israelitische Volkslehrer · 1860-04-01 · Heft 4 (April 1860) · page 20

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 4 (April 1860)
Date
1860-04-01
Page
– (sequence 20)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/3129675-3129731-3129736--3106-3130395
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

.55k^'5tt^t^ «ISS 1 «nd dev FiRKeUnißä ^>.*vnk^!^Zn<.As.rael Azzß überall herrschen dc^s Licht. . < Unsm alten . Lehrer haben die i hie Tora, als Gesetz Gottes, nicht anfange mit den Worten Z unseres Tertes: t^NNN „dieser Neumond sei euch das Haupt der Ä Neumonde^ ^- da hier das erste Gesetz für Gesammt-Jsrae! ertheilt wird? — Allem wir finden diese Frage leicht zu beantworter?, i M hätte die Tora, wie hätte die; heilige Schrift schöner beginj nen können, als mit dem Gottesrufe:,.)eki or", es werde Licht? Israel selbst, die Lehre des einigen GotteS in der Hand, geht 1 durch die Welt, und in alles Chaos, in alles /fok^ VVtzkoku, in alle Wirrniß und Finsterniß deS Aberglaubens hinein rufet es: j ^edi o?, es werde Licht! Ueber alle Berge und Thäler, ,über alle Länder und Meere hin geht sein weltgeschichtlicher Pfad, und derEonne gleich freut es sich/wie ein Heid zu durchlaufen seine Lahn, die ausgeht von einem Weltende und reichet bis zum andern Weltende hin. —? > i . - . . . : Und siehe dal so hängt ja der Anfang der Tara mit.^Ze!^' or", und der Anfang des mosaischen Gesetzes mit„kqotwslt'sok küsse laekem^, aufs Innigste zusammen. Da wie dort herrschet und waltet das Licht; da wie dort tritt eine neue Schöpfung, angestrahlt vom Geiste Gottes, uns entgegen — in dem Hervortreten beider aber liegt eine Steigerung. Denn die Schöpfung feiert das Licht d-A-L)atur, welches die Völker oft irre und von vo» Gott hinweg geführt; das mosaische Gesetz aber feiert has Licht der Offenbarung^ weiches die Menschheit;u Gott wieder hinführe.—Im Anfange schuf Gott— „keresekilk Kars LIoliim"-iist ein großes Wort; „^nnoki Xclonai Llokeeka", ich binder Ewige dein Gott ist größer, denn dadurch kam Einheit^ lichtvolle Einheit, in die, in Nacht und HeisteSdüster jerstreute^ vor tausend NawsgöUern, nur nicht vor dem wahrhaftige^ Gotte knieende Menschheit. — . . / : unsere alten Lehrer,^ in ihrer schönen, blumen- und bilderreHen Vottragsweis^ Laute, worin die menschliche Sprache ertönet, seien in GotteS leuchtender Krone mit strahlenden Buchstaben eingegraben" d. h. die. Sprache, der. Merischen bildet Hen erhabensten, lichvollsten Ruhm des schaffenden. GotteSgeisteS. ,Und als die. Schöpfung",, fährt die Parabel fort, «inS Dasein, treten sollte, da traten alle Buchstaben hervor .und jeder bat, daß mit. ihm das hohe Werk, begonnen werde. Nnd der Herr wählte den zweiten Buchstaben, das ,,vel^— denn die sichtbare Söpfung .trat. als^ ein Zweites dem erhabenen Unsichtbaren

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.