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Der israelitische Volkslehrer · 1860-02-01 · Heft 2 (Februar 1860) · page 33

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 2 (Februar 1860)
Date
1860-02-01
Page
– (sequence 33)
Language
German
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55 Berha«dl«uge» d«s Htoßnti RatheS ze. hsbeies satte Such ferner in Euren finstern' MaulwurfSgSngeti M-folgen. Ich sehne mich nach frischer Lust, nach Tageslichts ' ' . (Schluß fölgt.) ^'^^--k^'u A Berhavdluagen des großen Rathes und Senates üw udkj Juden in Endlagen und Lengnau (im jetzigen Kanton Aargau.) - Von Lehrer D rei fuß in Endingen (Schweiz). ^Fortsetzung.) Senats 18. August. Der Beschluß, dem zufolge die Juden in Helvetien den Bürgereid nicht schwören sollen, bis über ein helvetisches Bürgerrecht entschieden ist, wird verlesen. — Man ruft zur Annahme, Muret wundert sich über die Eile, mit der man einen Beschluß äknehmett wolle, der durchaus konstitutionswidrig ist; die Konstitution macht keinerlei Unterschied zwischen den Bürgern ver- Wedener Religionen; er wM den Beschluß verwerfen. Küble gleichfalls; er findet die Konstitution klar: „es bringt un.S keine Ehre, solchen Religionsunterschied zu machen." Forner od ist auch erstaunt über diesen Beschluß des Großen Rathes, der dabei Nothwendig den 20. Art. der Konstitution muß vergessen Habens er will in Hinsicht auf diesen 2t>. §. zur Tagesordnung übergehen^ Badön findet, es sei jetzt gär nicht .um die Frage zk> thun , ob die Juden Bürger sind oder nicht, sondern das Direktorium fragt, ob die Juden jetzt schwören sollen; die Sache ist dringend und durch Verwerfung deS Beschlusses würbe das Direktorium keine Antwort erhalten. Die Frage hingegen über der Juden Bürgerrecht verdiene eine sorgfältige Prüfung, denn sie haben mit der Freiheit und Gleichheit unvertragliche Gesetze. Genhard ist gleicher Meinung. Usteri wundert sich mehr Mer die Botschaft des Direktoriums, als über den Schluß des GrMathes. Wie konnte das Direktorium zweifeln, ob die Juden helvetische Bürger wären? Die Judengemeinden in Hekvetkeii btstdhin aus ewigen Hintersassen, die durch die' Konstitutiob Bürger find; die Konstitution nimmt keine Mckficht auf Mnen s die Juden bilden keine besondere Nation/denn fie unterwerfen sich allenthalben? den Landesgesetzen. Ändere RückMni könvew hier noch weniger stattfinden. Betrüger? und schlechte Menschen gibt es unter Juden und Christen; wenn es unter jenen mehr gtbt^so find die Christen vielleicht, daran schuld,

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