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Der israelitische Volkslehrer · 1860-02-01 · Heft 2 (Februar 1860) · page 29

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 2 (Februar 1860)
Date
1860-02-01
Page
– (sequence 29)
Language
German
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M Leich«»M Ssgeswart. Machgerade^ den germa nischen zuwenden, um auch üt ditsea Hen warnend und drohend aufgehobenen Finger GotteS nachzuweisen; Wir fanden uns genöthigt, jenen beidm Katholiken, die wlr als die allein rechten und» rechtgläubigen Söhne der Kirche erkannt und schätzen gelernt hatten, den Inhaber und Haupttedaeteur des «UnLvers", Hrn. Veuillot in Paris und den Vertheidiger des Kindesraubes, den Iesuiten in Rom, gegen die eben so schweren, als ungerechten Anklagen seitens des Graft« Mentale mbert zu vertreten. Hoffentlich werden sie mir es Dank wissen! — Wie dürsten wir jenen bedeutungsschweren Act, die vielbesprochme Abnahme der Inschrift über den: Eingänge zur katholischen Kirche in Graudenz unberücksichtigtlassen? Was könnte ein Uebergehen der Judenverfluchung auf dem evangelischen Kirchentage in Hamburg Hasch Herrn^Ehew. Mall et^ dm gottesfürchtigen Pastoren in Bremen, von unsrer Seite entschuldigen? Haben sich die lutherischen Herren Pastores, all' jene feurigen Götze und Bischofswerder m Deutschland, in ihrem Dogma etwa larer erwiesen, als die Jesuiten in Rom und Paris? Was würden die lutherischen Päpstelchen davon denken, wollten wir ihnen nicht dieselbe Gerechtigkeit, wie jenen Jesuiten angedeihen lassen? Ja,, sie verdienen die Ehrenstelle neben diesen wackern Glaubens- Helden und es ist noch sehr die Frage, was schwerer in die Wagschale fällt: ein einziger Papst, oder ein Convolut von Papstchen die Piepschnövenn, Wulkenkragenii, Suerschuntenii, Malletuteuii von Berlin und Bremen :c.? Wie mögen diese Herren sich gefreut haben, als sie den frommen Hirtenbrief des Bischofs von Culm, die Abnahme jener Schrift von der katholischen Kirche zu rechtfertigen, zu lesen bekamen! Graudenz, Graudenz! Erst jetzt, erst durch den Gottesknecht in Culm ist dir das Siegel der wahren Kirche auf die Stirn gedrückt! Von nun an trägst du mit Recht deinen Namen! t- Wir haben einen sehr lehrreichen Auszug aus einem Hirtenbriefe, den Commentar der glorreichsten That unsers herrlichen deutschen Vaterlandes in diesem Jahrzehende vor Augen, den wir hier mlttheilen und auch unsererseits mit einigen Glossen versehen vollen. DeS Hirtenbriefes Auszug ist datirt aus Berlin den I. September 1858 und levttet: ' „Wenn wir euch hierzu ganz besonders ermahnen, so haben wir dabei vorzüglich jene gottlose und verdammte Meinung im Auge, al« sei es für unser Seelenheil ganz gleichgtlttg, welchem Bekenntniß man zugethan sei, indem wir ja alle an Einen Gott glauben, und die Liebe uns alle vereinige. Vielgeliebte Kinder in Christo!

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