Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1851)
- Date
- 1851-05-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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tZg SotteSdieustliches. haben Wir die betreffenden Gebete, auf den ausdrücklichen Wunsch von orthodoxen Besuchern der Synagoge, geändert, und werden wir den Grund, warum diese Aenverunz gewünscht wurde, sowie die geänderte Formel selbst, in den nächsten Heften an der betreffenden Stelle mittheilen. - An den Sabbathen und hohen Festtagen ist daher die Ordnung des Musaf folgende: H. DaS halbe Kaddisch. anreihend an das Zurückbringen der Thora in die heilige Lade. — Hierauf am ersten Tage Pesach und am Beschlußfeste ein deutsches Gebet um fruchtbare Witterung, (ß?- Kens ist im März-Heste mitgetheitt, S. «7.) Z. Die sogleich vom Vorbeter laut begonnen, und bis V1*H?7! ^d?N, mit Einschaltung der X?6,i5eka und ihrer Response» fortgesetzt. — An den beiden in Nr.!. erwähnten Festtagt» wird au der betreffenden Stelle bloS ^171 NNd!?5 u. s. w. mit 7^^)^ 8^1 NZ^Q^ — ^°">n u. s. w. eingeschattet. — Ueber die Beseitigung der störenden Wiederholung der ,/Ieü?Z»" haben wir uns bereits früher (S- 72) ausgesprochen, und wollen wir hier, zur vä Heren Begründung, nur noch Folgendes hinzufügen. Obwohl die Lehrer der Borzeit eS mit Strenge einschärfen, daß der wiederholte Bortrag des VorbeterS von der Gemeinde in Andacht und mit aller Aufmerksamkeit angehört werden müsse, (Orsek CnHim eax. 124,1.4.7 ). so weiß doch jeder Besucher von Synagogen, worin noch die alte Ord uung, oder besser Unordnung, herrscht, daß die Wiederholung der 7s- SU; fast vou allen Anwesenden als ein Erholungsplatz nach dem Sx?5 cheu so vieler Gebete betrachtet und zu profanen Gesprächen oder zum ^gemächlichen Hinlehnen benutzt wird. Wenn nun Sie Alte» (das. Z. Z. 2S2, 1.) das nur einmalige Vortragen der 7>ll!k gestattet haben, »wenn die Zeit drangt" t^^n 5> kn» «au gewiß im höheren Sinne jetzt sagen, die Zeit drängt, de» Gottesdienst vou allen unwesentlichen und entstellenden Elementen;v befreie», um ihm seine Würde wieder zu geben, und edleren A»- pstauzuugeu Raum zu gedeihlicher Ausbreitung zu verschaffen. S. Stille Andacht. 4« Mit "VM^VZ resx. 12^^7N, beginnt der Vorbeter seine» Bortrag wieder. (tzrstereS bis n^d^'Q 7W)?V^ 121 Choral, eompouirt vou Herrn Chordiriaeuteu Hecht.) k Schluß.-Kadoisch. - 1)17,^ bis d^lN Nl^' Lorbeter uud Gemeinde abwechselnd. — Das gemeinsame Gebet der TrauerhaSeudeu; deutsches Schlußgebet; deutscher Schlußgesang. - . , (Kortsetzuug folgt.) ' ' - »»»»Wl^Z^G^^ '