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Der israelitische Volkslehrer · 1851-05-01 · Heft 5 (Mai 1851) · page 17

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 5 (Mai 1851)
Date
1851-05-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Da< Jebensfest oder der erste Sabbach. iIA chen Eindruck der fesiliche Empfang auf ihn machen wird.* Das thaten sie. Nun kam der Sohn. Wie überrascht und erstaunt war er über all die Herrlichkeit und Pracht, die ihn rings umsing? ,Wer hat dieß AlleS so schön bereitet?" Also fragte er die zahllosen Gäste. Diese aber sprachen: »wirwissen's nicht. Es muß wohl ein großer Herr sein, der uns Hieher geladen, und der uns hier so reichlich bewirthet; allein wir kennen ihn nicht." Da rief der Sohn in überwallender Liebe aus: „was frageich noch?" ick sehe meinen Vater nicht, und doch ist er's allein, der mir diesen Empfang bereitet, der gütige Vater!" Und von all der Uebcrraschung erschöpft, sank der Sohn in einen tiefen Schlaf. Da hatte er einen gar lieblichen Traum. Ihm war's, als öffne sich eine Thüre in seiner Brust, und aus seinem Herzen trat —eine engelgteich^Deflatt heraus, die deckte ihm ein goldenes Tischlein mit einem schneeweißen Tuche und sprach zu ihm: „hier setze ich mich neben dich, und wahrend die bunten Gäste sich dort so laut deS Festes freuen, wollen wir hier zusammen essen und im Stillen recht vergnügt sein." Das war der Sohn zufrieden, und als sie mit einander gegessen hatten, da deckte sie das Tischlein wieder ab, und wieder öffnete sich die Brust des Träumenden, und die^Gestalt kehrte wieder in's Innere seines Herzens zurück. Da erwachte der Sohn. Aber wie grosi, wie unbeschreiblich groß war seine Uebcrraschung, als ein Vorhang im Hintergrunde sich lüftete und sein Vater ihm erschien, an der Hand dasselbe Wesen führend, das ihm soeben im holden Traume erschienen war. Und der Vater sprach : fei willkommen in meinem Hause, theurer Sohn! und hier ist die Braut, die ich für dich bestimmt Hab.'. Alles/ was ihr hier sehet, gehöret euch. Seid gut! Werdet glücklich und beglücket euere ganze Umgebung!" Nun könnet ihr euch denken, mit welchr.n innigen Dankgefühle der Sohn dem herrlichen Vater in die Arme fiel, und wie heilig er ihm versprach, das hohe Glück zu verdienen, welches der Vater ihm vorbereitet hatte! Da drängten sich alle Gäste heran, des schönen Glückes sich mitzufreuen, und Wonne und Selig. keit erfüllte das ganze Haus. ---------- Und der gütige Herr und Vater sprach zu seinen Kindern: " t»

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