Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1851)
- Date
- 1851-05-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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»ee Frühlmg gierten Sin», der keinen Bormann duldet, der den Reicheren «m jeden Preis einholen will, der mit pharaonischem Eifer spricht: *7» «L^IN -'SIN P^NX .^VX .r)^ ich jage nach, ich hole ein, ich theil' ven Gewinn! gesättigt werde mein Trieb! ich ziehe mein Schwerdt, Verderben soll sie meine Hand--diesen maßlosen FriedensSörer, o bringe ihn zum Schweigen, unterwirf ihn dem Höchsten in dieser heiligen Jahreszeit, wo Alles rings umher den Herrn des Friedens und der Liebe so laut predigt! — Und die edleren Gefühle, die alle ausfliegen, sobald der Raubvogel «Selbstsuchtüber dem Neste deines Herzens kreist, sie werden wieder heimkehren, sobald du jenen verjagt hast; die Liebe, die Treue, die menschliche Theilnahme, das Mitleid, die Genügsamkeit und die Lust am Sichselbsteinschränken, um Anderen die Freude am Lebensfeste zu gönnen und zu mehren: ^LNl ^N^M VQo bringe sie und pflanze sie ein auf der Anhöhe deines Eigenthums, daß deine Seele blühe wie ein Garten Gottes, und die edlen Empfindungen in ihr Zeugniß ablegen: nxi O^^O^'' daß auch in dir der Herr regiere immer und ewig! Und Alles, was du redest und thust, sei in Harmonie mit Gott, und dein ganzes Leben sei Religion, d. h. Hingebung an Gott und an die Welt, sei ein Lobgesang und Huldigungslied für deinen Schöpfer, der *a regieret, regiert hat und regieren wird von Frühling zu Frühling, von Geschlecht zu Geschlecht, von Ewigkeit zu Ewigkeit Halleluja! — Das hat mich der Frühling gelehrt, und was er mir draussen Verbindet, das Hab' ich euch treu berichtet, hier in diesem Gotteshause. Wohl kann diese kleine Wohnung hier, von Menschenhand gegründet, nicht an die Seite gestellt werden jenem unermeßlichen Tempel, welchen der Unendliche draussen sich selbst gebaut in unvergleichlicher Herrlichkeit und Schöne: allein, damit wir Gott in der Natur finden, erkennen, anbeten lernen, darum ist so heilsam und nothwendig die Einkehr in dieses heilige Sam« melhau« (Letk-llakkenesetk), daß wir von hier den frommen