Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 4 (April 1851)
- Date
- 1851-04-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Boa der AuferAehung. wird er aufrütteln, und erschütternd und neubelebend wird der Ruf ertönen: " -,21 k"NCN'N N1WZ?N „ihr vertrockneten Gebeine, höret des Ewigen Wort!" Da werden die Gebeine treten eines zu dem andern, fühlend ihre Zusammengehörigkeit, und Gott wird sie sammeln NONN 78 „auf Israels Erdreich," auf den Boden des JudenthumS, daß die Israeliten erkennen, sie haben ein gemeinsames Erbe zu vertheidigen, einen gemeinsamen Beruf zu erfüllen, in und für die Menschheit; und das ist die Sammlung unserer Zerstreuten durch und in Gott. — Und wie die einzelnen Gebeine eines Körpers imbewußt verbunden sind durch Sehnen und gemeinsames Fleisch, so suhlet der einzelne Jsraelite, wenn in ihm auch daS GlaubcnSbewußtsein geschwächt ist, sich dennoch durch Bande gemeinsamen Fleisch nnd Blutes unwiederstehlicb mit der Religionsgemeinde verbunden, nnd die gemeinsamen Anstalten des Heiles, für Gottesdienst, Jugendunterricht, Kranken- und Armenpflege, daS sind Sehnen, welche den Gemeindekörper immer noch zusammenhalten, als ein Ganzes erscheinen lassen, und daS ist uusere Hoffnung, daß wir nicht auseinandersallen. Aber alle diese Anstalten müssen vom Geiste durchdrungen Inn, von Einem Geiste, vom Geiste Gottes, in dessen heiligem Walten der Geist der Religion und der Geist der Zeit sich verbrüdert die Hände reichen. DaS ist die Auferstehung der israelitischen Religionsgemeinde, daß die einzelneu Gemeinde-Glieder sich nickt nur verbunden sühlen zum Gemeinde-Körper, sondern sich auch durchdrungen fühlen vom Gemeinde-Geist, von jenem heiligen Gemeingeist, der aus der Religion schöpft und in die Religion mündet; OT^M 'NN 'NNN „meinen Geist will ich geben in euch, damit ihr auslebet." — 3) Und dieser alldelebende Geist GotteS, Er in seiner Hoheit bewirkt einst auch die Auscrstehung, die Erneuerung und Verjüngung des Menschengeschlechts. Auch hier treten jene dreifachen Bildungsstufen deS irdischen Seins klar hervor. Die einzelnen Völker der Erde m Glieder und Gebeine der Menschheit; die gemeinsamen irdischen Angelegenheiten der Völker als-VerbmdnngSmittcl m Sehnen nnd Muskeln deS Gcsammtmenschen; die gemeinsamen höheren Angelegenheiten, Bedürfnisse und Güter m Gemeingeist der Menschheit. Um nun die getrennten Gebeine der Menschheit, die als Völkerglieder über die Erde zerstreuet sind, znm Gefühle ihrer Zusammengehörigkeit und Einheit zu bringen, sendet Gott in unserer Zeit Sturm auf Sturm, daß Gebein zu Gebein