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Der israelitische Volkslehrer · 1851-04-01 · Heft 4 (April 1851) · page 8

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 4 (April 1851)
Date
1851-04-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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so Die drei Worte. und ganz Aegypten. Die sie früher nicht wollten ziehen lassen, denen nöthigten sie jetzt die Freiheit auf. Wann geschah dieses? «IN ^2 NNPN ll'^VN N^w VN^V v^dUl als sich über ihnen der König aller Könige, der Hellige, gelobt sei Er, offenbarte und sie erlöste! Welch ein Trost, welch eine Quelle der Hoffnung ist hierin dem Menschenfreunde geöffnet, namentlich dem Manne aus Israel! Das Wort „?esaek" rief ihm durch die Jahrtausende der Verfolgung alljährlich zu: „opfert!" Das Wort „Ala-xa« rief ihm alljährlich zu: „hoffet!" Dauert der Druck noch so lange, wie einst die Väter urplötzlich werdet ihr befreiet werden! Und so geschah es ja auch! Unerwartet kam unsere bürgerliche Freiheit. Wie lange hatten wir gewünscht, gebeten, gebettelt um die Halste, um ein Viertel, um ein Bruchtheilchen Freiheit, und wir konnten's nicht erlangen, ll'2*?QN '2^>v ON^P N^wp "V bis sich mit einem Male die Allmacht einer heilig waltenden Vorsehung über ihnen offenbarte: da ward uns gegeben, um was wir nicht einmal gebeten! — Es hat sich freilich Israel nach dieser glorreichen Bewährung der göttlichen Hülfe auf seinem eigensten Gebiete, der Religion, des empfangenen Geschenkes nicht würdig gezeigt. Die Gleichgültigkeit gegen das unveräußerliche Erbe Israels bei den Einen und der bis zur Lostrennung von der Gemeinde sich steigernde Eifer auf der anderen Seite hat nur noch mehr zugenommen. Allein ich bin ein Israelite, und als solcher ein Mann der Hoffnung. Da uns der himmlische Retter so unerwartet auf dem bürgerlichen Gebiete geholfen, so wird einmal urplötzlich auch in den religiösen Dingen eine günstige Wendung eintreten, eine Zeit, in welcher von der übermäßigen Gluth der Einen in die übermäßige Kälte der Anderen ein Theil übergehen wird, so daß Beide von einem gleichmäßigen himmlischen Feuer der Liebe und Hingebung für die Sache unserer heiligen Religion werden durchdrungen sein; eine Zeit, in welcher in unserer Gemeinde nicht blos niedergerissen und zerstört, sondern auch gepflanzt und aufgebäuet werde, denn Beides muß im

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