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Der israelitische Volkslehrer · 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 6

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 3 (März 1851)
Date
1851-03-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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KK D^Se» . . . . Sott ha«fe Segen über euch, Utöe? euch ssd eu're Kinde??- ' '"'N : .? Und welchem Ehepaare Gott den Kindersegen versagt hat, wie um so inniger freuen sie sich ihres gegenseitigen Besitzes! Gott hat uns km Winter verschont, rufen sie liebend aus, wir wollen uns vor ihm freuen am Feste, und auch in Zukunft in Liebe und Treue uns einander Alles, Alles sein! — Und auch in das Haus, worin des Schicksals Hand eine Lücke verursacht, auch in das Herz, welches durch Gottes Rathschluß mit Verlust ist heimgesucht worden, kehs^ am Verschonungsfeste Trost und Hoffnung ein. Die Zurückgebliebenen umschlingen am Feste sich mit neuer Innigkeit. „Wir haben uns noch", rufen sie einander mit leuchtendem Blicke ZA, „und solange wir uns haben, wollen wir einander lieben und Wohlthun!" — Und auch unsere Gräber grünen im Frühjahre neu auf. Der Frühling ist ein Bürge der Unsterblichkeit; nur in einen schöneren Garten, auf einen helleren Stern sind unsere Lieben versetzt worden, wo sie leuchtend blühen vor Gott. Die Seele verschonet „der Bote des Verderbens", der Tod, welcher die Leiber in Staub verwandelt; epH V2'N2^8 82*? dHl Gott gibt nicht zu, daß der Verderber in's Innere euerer Häuser dringe, dort zu tödten (2 B. M. 12, 23.) Dem singend emporsteigenden Vogel blickt unsere Seele im Frühlinge mit Sehnsucht nach, fühlt ihre Bestimmung, dereinst über die Erde zum klaren Aether sich einzuschwingen, und jubelnd, ihrer Fortdauer sich bewußt, ruft sie am Freiheits- und Frühlingsfeste aus: " ^NNdt »2ch werde wandeln vor dem Ewigen ' V^N NI^XI 2m weiten Reich deS Lebens.- — So erwacht im Frühlinge in jedem fühlenden Herzen eine Fülle schlummernder Erinnerungen; es Keht gleichsam der Nebel von unseren Gedanken weg; Lust und Schmerz, Leiden und Freuden der Vergangenen Tage tauchen auf der ruhigen Fluth unseres Inneren wie leuchtende Schwäne auf und nieder. Und über Alles breitet am Feste die Religion ihre Weihe aus; sie

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