Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1851)
- Date
- 1851-02-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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SötteSdienstlicheS. / 47 wählt, wobei wir die für Neujahr und Verföhnungstag sogleich mit auffuhren; 1. Am Vorabend des ersten Pesach-TageS Pf. 107; 2 „ „ siebenten „ „ „ 66; 3. . „ „ Wochenfestes, . . „ 111; 4 „ „Neujahrs. . . . »121; 5. „ „ Verföhnungstages . „ 103; 6. „ „ „ HüttenfesteS . . . „ 65; 7. „ » Beschlußfestes . . „ 67.- Nach dem betreffenden Psalm folgt am Neujahr und Versöhnungstaqe die Predigt, an den übrigen Festen einleitende deutsche Festgebete, welche wir, wenn der Raum es gestattet, spater mitzutheilen beabsichtigen. — Der darauf folgende Gottesdienst, von „Lareeku« an, ist, seinem Inhalte nach, unverändert geblieben, mit selbstverstandener Ausscheidung des talmudischen Gesetzabschnittes über die Bestandtheile des Sabbathlichtes. Die Form aber wurde verbessert, und wird von allen hiesigen und fremden Besuchern des Gotteshauses als eine ansprechende anerkannt. Wir wollen es versuchen, diese Liturgie durch nachfolgende Zusammenstellung klar zu machen, bemerken dabei aber wiederholt, daß wir dadurch besonders kleineren Gemeinden, denen bedeutendere Gesangsmittel fehlen, an die Hand gehen möchten. Wir sind von dem günstigen Einflüsse, den ein, auch nur äußerlich, geregelter Gottesdienst auf das Gemüth der Israeliten, wie auf die Beurtheilung der Nichtisraeliten ausübt, zu tief überzeugt, als daß wir uns nicht recht sehr freuen sollten, wenn wir auch nnr in dieser und jener Gemeinde zum Besseren anregen, und zur Beseitigung der in den meisten Synagogen rings um uns her noch herrschenden wahrhaft babylonischen Unordnung etwas beitragen würden. Man betrachte daher die Mühe, die wir uns hier geben, nicht als eine auf Kleinliches verschwendete; alle Anfänge sind klein, und wer nicht anfängt, der kommt nicht zum Ziele. — Wir geben daher von dem in Rede stehenden Vorabend-GotteSdienste nachstehende, übersichtliche Darstellung: Borbet. Lareenu et!» ä.6ovai „preiset den Ewigen" zc. Gem. Lsruen ^äonai »gepriesen sei der Ewige" :e. ^> varnea ^.tta. „sei gelobt" zc. — in stiller Andacht. Borbet. Umaadir 5ora „er entfernet den Tag" :c. bis z. Ende. Gem. Sanien nun „gelobt sei Er" :c. — Xmert. — ^Qsbatn OkrQ „in ewiger Liebe" zc. — in stiller Andacht. Borbet. Vevismaek .ja, wir freuen unS"!c. — bis z. Ende. Vera. Lsraen buk:c. — äraea.