Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1851)
- Date
- 1851-02-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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D» D«ck durch welchen das Geld dm Erben zufalle, und so fort in alle Zettl Gebt euere Seele nicht Preis den alltäglichen Wünschen, daß kaum in einem Winkel der Sinn für das Höhere und Göttliche nisten darf, sondern dränget in einen Winkel zusammen all euere irdischen Sorgen und Mühen, daß die weite Seele Raum gewinne für die höheren Angelegenheiten des Menschen und der Menschheit! Schränket euere niederen Bedürfnisse ein, damit die höheren Bedürfnisse der Seele sich geltend machen, und ihr fühlet, was es heiße: V-MN 7M' ON^N '2 daß nicht durch das Brod allein lebe der Mensch! (5.B.M.8,S.) In irdischen Dingen einfach und anspruchslos, und für das tägliche Brod Gott von Herzen dankend, werdet ihr dann in göttlichen Dingen die Ansprüche eueres zur Unsterblichkeit bestimmten Geistes würdigen lernen5 das Ziel nicht aus den Augen verlieren, welches der Lenker der Schicksale ^ench^Dorhält. hl 0222^ W'V Lenket euer Herz auf euere Wege, lenket euer Herz auf die Wege Gottes, und euer Pfad wird führen zum Frieden und zur Seligkeit! — Und darum bitten wir Dich, 0 Ewiger, unser Gott, lehr' uns erkennen unsere Wege, lehr'uns erkennen Deine Wege, auf daß wir gewinnen ein kluges Herz! Bescheer' uns und den Ünsrigen unser tägliches Brod, diese köstliche Gabe, in Ehren, aus Deiner Hand, und laß uns nie verzagen um unseres Schicksals, oder um des Schicksals unserer Kinder willen, denn Beides ist ja wohlbestellt durch Dich, der Du uns wundervoll durch dieses Leben führest, in Leiden und Freuden, lohnend und strafend, einem höheren Ziele entgegen. Schenk' Israel deme Huld und deine Gnade, jetzt wie in den Tagen der Borzeit, und gib, daß es überall nur kniee vor Dir. nirgends vor den Götzen von Gold und Silber. — Segne Deutschland, unser theureS Vaterland, bewahre seine Gauen vor Krieg, Hungersuoth und Krankheit, und laß seine nach Hülfe Schmachtenden erquickt werden bald und in naher Zeit. — Bewahre unsere hiesige Baterstadt und die sie regierende Obrigkeit vor allem Bösen, beschirme die Quellen des Wohlstandes und deS Reich-