Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1851)
- Date
- 1851-02-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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für'» tägliche Brod. St M Und immer fruchtbringender wird jener Dank sich bewähren, je weiter wir auf dem Gebiete unserer Pflichten vorschreiten. Wir verlassen unser HauS, wir begeben uns in die Wohnungen der Armuth, da wird sich's erst recht zeigen, wie heilsam der Dank für's tägliche Brod, indem uns derselbeauch demSchicksale der Mitmenschen eine hüls, reiche Hand zu weihen dringend veranlaßt. — Denn trem liegt es ob, die Mißverhältnisse des Schicksals auszuglelHen? Nicht denen, welche auf den Höhen der Macht und des Reichthums stehen? Strömt nicht von den Höhen das Wasser zu Thale? muß nicht der Reiche ernähren den Armen? wie dann, wenn das Wasser der Wohlthätigkeit auf den Höhen gefröre, und es erst erschütternder Stürme bedürfte, um das Eis aufzuthauen? Und welch ein Unrecht von den Höhen, wenn sie sagten, wir brauchen des Wassers selbst zu viel, unser eigener Bedarf ist zu groß, wir haben nichts übrig für die niedrige Landschaft? O sprechet nimmer also! V2'21N 0222*? Ip'w lenket euer Herz auf euere Wege! Vergesset nicht, OnHp O'NIIU-, "»NW N12) N121 '2 daß Hohes über Hohem waltet, und Höhere über Beiden (Pred. 5,7.) Denn die Thäler harren auf die Berge, und die Berge harren auf die Wolken, unv die Wolken harren auf den Wind, der Wind aber harret auf Gott, daß et bestimme, wohin der Segen auf Erden solle getragen werden l — Darum denk' an Gott, und danke Gott für Alles, auch für das tägliche Brod, dann wirst Du Dein genügsames Herz froh den Armen zuwenden. Hast Du auch nur Dein liebes Brod, Du wirst Dich noch glücklich preisen, denkend derjenigen, die'6 nicht haben! Und reichst Du es dankbar den Deinigen, o so wirst Du der Häuser gedenken, wo Brod den Kindern mangelt, und Deine Kinder selbst, an Genügsamkeit gewöhnt, sie werden