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Der israelitische Volkslehrer · 1858-01-01 · Heft 1 (Januar 1858) · page 31

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 1 (Januar 1858)
Date
1858-01-01
Page
– (sequence 31)
Language
German
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M NeeenfiorteF Mgen/ Äreiä '5 Thlr^, dessen ersten Band wkr betettS im vorigen Zahrgattge G. 198 froh begrüßt haben, liegt nun vollendet vor un«, und können wir dasselbe, da es namentlich frei ist vott aller confessionellen Einseitigkeit, auch unsere« jüdischen Schulmannern bestens empfehlen. — Je mehr der Geographie, im weitesten Sinne als Erdkunde aufgefaßt, ihre hohe Bedeutung zuerkan^^ als mit deren Wurzeln zahlreiche und wichtige Disciplinen zusammenhängen, desto mehr werden gemeinnützige Werke, wie das vorliegende, worin bei der Beschreibung unseres Planeten die historischen und ethnographischen Momente, sowie Geologie. Geognosie und die Kunde von dem Verhältnisse der Erde zum Weltall, hohe Berücksichtigung finden, ihres Zweckes nickt verfehlen und zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse das Ihrige reichlich beitragen. — Die Verschönerungen des. ersten Bandes durch ausgezeichnete Illustrationen haben wir bereits hervorgehoben; wir haben solche in den beiden letzten Bänden deßhalb um so mehr vermißt. — Von sonstigen, uns näher liegenden Bemerkungen gestatte man uns folgende. S. 26V deS^S. BandeS lesen wir: „als berühmte Frankfurter sind noch zu nennen" (es folgen nun mehrere unsererMirbürger mit Namen; dann heißt es.) „und Andere" (u. D.). Dieses liest sich sonderbardenn die Nichtgenannten können doch füglich nicht als zu Rennende bezeichnet werden. Unserem wackeren Börne aber hätten wir jedenfalls unter den wirtlich Genannten erwartet. — S. 59 des 3. PandeS finden wir: .In christlicher Beziehung wird es auch da^ heilige L a n d-genannt." Palästina war aber heiliges Land lange schon vor Entstehung des Christenthums. — Auf derselben Seite wird in Betreff der „Geschichte der Israeliten" auf die Bibel verwiesen. Das Iudenthum aber hat eine Geschichte, welche jene der Bibel um mehr als 2000 Jahre übersteigt, und dursten wir in einem Werke, welches ein vollständiges Bild der Thätigkeit deS Menschengeistes auf Erden geben will, eine vorurtheLlsfreie Besprechung und Würdigung des Judenthums und der Juden bis auf den heutigen Tag, wohl erwarten. — S. 66 daselbst ist bei dem Namen Solima anzuführen vergessen, daß Jerusalem schon frühzeitig auch den Namen^Salem" führte. — S. 73 daselbst mußte vas „la älls!, i! Xllad" mit: es ist kein Gott außer Gott (Kau Einer ist Gott) übersetzt werden. — Die Schreibart ist in dvm ganzen trefflichen Werke durchweg rein, edel und dabei volkSthMllich. und wird diese Schrift nicht bloS in Schulen, sondern auch tn Familien sehr viel Gutes stiften. — Lehrern ist sie zur Selbstbelehrung besonders anzuempfehlen. L. S.

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