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Der israelitische Volkslehrer · 1855-01-01 · Heft 1 (Januar 1855) · page 50

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
4 (1855)
Issue
Heft 1 (Januar 1855)
Date
1855-01-01
Page
– (sequence 50)
Language
German
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Rundschau. Av» der Schweiz» Die bürgerlichen Angelegenheiten der hierländischeu Inden haben einen Schritt, wir hoffen zum Guten, vorwärts gethan. Zm eidgenössischen StLnderathe wurde von Herrn DnbS die Motion gestellt, der Bundesrath mochte Bericht geben über die Beschränk» »gSge. setze, welche in den verschiedenen Kantonen in Betreff der Juden noch bestestea, «ud inwiefern solche dem Art. 29. der Bundesverfassung widerspreche», daher abgeschafft werden sollen. Diese Motion wurde von mehrern Rednern, besonders von Herrn Landammann Schwarz unterstützt und durch Majorität zum Beschlasse erhoben. Aas Szegedi», in Ungarn. — Von unserem rühmlichst bekannten Oberrabbiner Leopold Low wird demnächst ein Buch erscheinen, woraus ich Sie glaube jetzt schon aufmerksam machen zu dürfen. Es ist dies: ».eine practische Einleitung in die heilige Schrift und Geschichte der SchriftauStegung/' Dieses Buch ist für die reifere Jugend, ihre wackeren Lehrer, so wie für Gebildete überhaupt berechnet, die ihre religionsgeschichtlichen Kenntnisse zu erweitern wünschen, und dürfen wir, bei der Gelehrsamkeit und der gefältigen Schreibart des Verfassers. Gediegenes erwarten. DaS Wert erscheint in zwei Bänden, wovon der erste sich bereits unter der Presse befindet. A« «ufere verehrl. Herren Mitarbeiter und Correspondenteu! Bei der notwendig gewordenen Ausdehnung unserer Zeitschrift und der dadurch gesteigerten eigenen Thätigkeit vertrauen wir auf die sich gleichbleibende, ja. wie wir im Interesse der Sache mit Zuversicht hoffen, sich steigernde Unterstützung von Seiten unserer ehrwürdigen Herren College», sowie der geschätzten Herreu aus unserem würdigen Lehrerstande. — Wir glauben auf den Inhalt schon dieses, unseres ersten HefteS, als auf einen vollgültigen Beweis hinzeigen zu dürfen, wie eifrig unser Bestrebe» sei, nach verschiedenen Seiten hin die Saat des Guten und Wahren auszustreuen, um sowohl den Männern vom Fache als dem gebildeten Leser überhaupt ein warmes Interesse für unser Unternehmen einzuflößen. — Möchte sich dieses Interesse von Seiten der Herren Rabbiner und Lehrer nicht nur durch Verbreitung der Monatschrift, sondern namentlich durch Einsendung gediegener Arbeiten über die verschiedenen Rubriken, welche der Titel unseres Blattes bezeichnet, lebhaft kund geben. Arbeiten, worauf sich der Name uns bekannter Mitarbeiter befindet, werden unfrantirt entgegengenommen. Arbeiten, welche uns von Män- »ern zugedacht find, deren Bekanntschast zu beiltzen. wir noch nicht die Ehre habeu. erbitten wir uns frantirt oder auf dem Buchhandlerweae. Co r- ^esvoadenzea für d»e Rundschau können allwartS unfrantirt eingesendet Da« Hebräische wollen die Herren Mitarbeiter fich nicht die Mühe ^"b'5' indem der Setzer die Eurrentschrift wo?^ " Äa^ " ^^scripte in deutlicher S^riss vi, »edaktion des „israelitischen votkslehrers".

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