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Der israelitische Volkslehrer · 1853-01-01 · Heft 1 (Januar 1853) · page 5

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
3 (1853)
Issue
Heft 1 (Januar 1853)
Date
1853-01-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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auf das Jahr 18öS. S currenz von Seiten der Juden hier ausgesetzt sind, gegen unsere Sache gewählt?*)— Antwort: weil in jenen beiden die Bildung der Zeit und die Aufklärung des Jahrhunderts überwältigend durchgedrungen; und das ist der Sieg, welchen wir aus dem vergangenen Jahre mit leuchtender Schrift zu verzeichnen haben, ein herrlicher Sieg, weil er eine aus dem besten Theile unserer Stadt hervorgehende, von Ueberwindung der Standesvorurtheile begleitete, dem Rechte freiwillig dargebrachte Huldigung, oder kürzer, weil er einen Triumph der Humanität in sich schließt, in welcher — sie mögen dagegen ankämpfen wie sie wollen! — die ächte Religiosität besteht und bestehen wird. — Darum, Brüder, lasset uns unverzagt pilgern in ein neues Sonnen jähr, vorwärts, lichtwärts! —Nicht nach Palästina — in die Herzeu unserer Mitmenschen hinein geht unser Weg! — Zerstreuet unter die Völker in geringer Zahl, müssen an uns die Völker lernen — frei sein, d. h. Herren ihrer Vorurtheile werden. An uns müssen sie lernen, ihre Blicke zu dem Einig-einzigen Himmelsvater emporlenken, dessen heilige Lehre die Menschen zu einem einigen Bunde verbrüdert. — Das ist das hohe Ziel, wornach wir streben! —Ist das erreicht, dann ist Palästina überall; dann ist „Jerusalem", das Erbtheil des Friedens, die ganze Erde; jeder Mensch ist ein Tempel des einigen Gottes, jedes Herz ein Altar der himmlischen Liebe! — Der Weg zu diesem Ziele ist noch weit, Brüder, sehr weit; aber schon das Ringen darnach ist Seligkeit! — Und wenn der Druck sich erneuert, mit ihm hat zu jeder Zeit sich erneuert die Liebe zum Judenthume, die innige Anhänglichkeit an Synagoge und Gemeinde. — Und diese ist auch in der Gegenwart nicht erloschen; neue, prächtige Gotteshäuser steigen in der neuen und alten Welt aus dem vaterländischen Boden empor, und ver- Uebrigens müssen wir zur Ehrenrettung unsres Gesammt- Gewerbstandes die Thatsache anfuhren, daß im Falle die demokratische Partei' sich der Wahl nicht enthalten hätte, wohl auch aus der dritten ünstigeres Resultat hervorgegangen war

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