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Liberales Judentum · 1918-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1918) · p. Seite 16

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Journal
Liberales Judentum
Volume
9/10 (1918)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1918)
Date
1918-01-01
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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16 L!us der Jugendbewegung o« o» chusses); Dr. Lrich 5s£felb, Sd^riftfiibrer; €mil (Larl ©ppcn^eimcrv stell». Schriftführer; Ivilh. Theod. Stern, KaKerer; Simon Mayer, stellv. Kassierer; JustizM Dr. Blau; Sau- Rat Dr. Lttlinger; f)rchi. Dr. Graefenberg (stellv. Vorsitzender d. Ausschusses); San.-Rat ' Dr. Ludwig chanau; Geh- Irrstizrat Dr. Jaffö; Leopold Levy; Dr. 2Kar Mainzer; Dr. Richard Merzbach; Rabbiner Dr. Seligmann. 2. 2l ns schuß: Dr. Ld. Baerwald, Schriftführer; Justizrat Dr. <§rnst Auerbach; Otto Fritz Auerbach; Jacob Ballin; Max Benario; Leo Blum; Julius Lrlanger; Ernst Frank; Max Heller; Heinrich öeumann; Friedrich Kaufftnann; August Landsberg; Schamberg; Dr. 3°fef Scherer; fjugo Schle finger; Julius Schopflocher; Ludwig Son*- mer; Ferdinand Stiefel; Oskar weiß. - it] Aus der Jugendbewegung. Jüdisch-liberaler IngmLverein zu Kreslau. <lm 3. Oktober konnten wir den Leiter 1 des Berliner Brndervrreins, Berrn Lehrer lurschfeld, in unserer Mitte begrüßen. Er sprach über „Abraham Geiger und seine Zeit" und entrollte vor dem gastigen Auge der Zuhörer ein'fessclndes Bild dieses wahrhaft liberalen Vorkämpfers, der uns ein leuchtendes Vorbild sein soll. Anschließend an drn Breslauer Delegiertentag der Ili sprach in einer glänzend besuchten Versammlung unser Ehrenmitglied, verr Gemeinderabbiner Dr. Goldmann-Leipzig, über „Judentum und deutsche Kultur" Seine Ausführungen, Äie ' einen schlagenden Beweis von den innigrn Znsannnenhängen von Deutschtrun und Judentum erbrachten, fanden den ungeteilten Beifall der Anwesenden. Zn. drei Vorträgen behandelte Herr Rabbiner Dr. Dienemann aas Ratibor den „Prophetismus". Ausgehend von der Bedeutung der Propheten für ihre Zeit, zeigte uns der Vortragende die Erhabenheit der prophetischen Ideen und die Notwendigkeit, sich mit ihnen zu beschäftigen und sie iis Leben eiuzuführen. lieber „Die positiven Ziele des liberalen Judentums"' sprach arr 4. Dezember unser außerordentliches RliMied, Herr Justizrat Joel. Unter Zugrundelegung der Richtlinien und der letzten Verharzungen in Berlin zeichnete der geschätzte Herr Redner ein klar umrissenes Bild unserer Aufgaben, besonders betonte er die Rotwendigkeit der offiziellen Anerkennung unserer Grundsätze innerhalb des Gesamtjndentums und, im Gegensatz zu den, Anschauungen Walter Rathenaus, die Bedeutung der Zeremonien für fede positive Religion. 2ln die mit lebhaftestem Beifall auf- Lenomnienen Ausführungen schloß sich eure sehr interessante Aussprache. An der Propaganda für die Reprasentantenwahlen haben wir uns nach Kraft«! beteiligt. Durch eifrige Werbearbeit ist unsere Rntgliederzahl auf über 350 gestiegen. . Mitte Dezember 191~- Walter (Lohn, I. Schriftführer! Einen interessanten und erfreulichen Jahresbericht für 191? konnte der überaus eifrige Breslauer Israel. Jugendverein veröffentlichen. Die Mitaliederzahl war arn 1. Januar 1918 auf 370 gestiegen. An $5 Abenden fanden Vorträge, an 9 Abenden Diskussionssitzungen statt. Der bisherige Vorstand wurde wiedergewählt und durch die Neuuxchl des Herrn Referendar Dr. Schweitzer er-' gänzt. Herausgegeben von Ler Bereinigung für das liberale Judentum Berlin V?. 8, Mauerstraße 2L ür die 'ter. S-.-rT.^n vk--"nUr'r!r!':!cb T. Keliamann. Frankfurt a. M. '28.

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