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Liberales Judentum · 1912-02-01 · Heft 2 (Februar 1912) · p. Seite 43

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Journal
Liberales Judentum
Volume
4 (1912)
Issue
Heft 2 (Februar 1912)
Date
1912-02-01
Page
Seite 43 (sequence 19)
Language
German
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o o o o Süchrrschau 43 spendend für alle diejenigen, welche mit Not zu kämpfen haben, befriedigend und erhebend für alle diejenigen, welche von wahrer Menschenliebe erfüllt sind. Auf die Schanzen ruft das liberale Judentum seine Anhänger, aber nicht zum Kampfe, sondern zur sozialen Friedensarbeit. Waffe, Schild und Mehr seien das jüdische Lserz und der altjüdische soziale Geist. Das ist uns der beste Jude, der der edelste, hilfreichste, sittlichste Mensch ist. Das Banner des Liberalismus sei zugleich das Banner der Humanität; unter diesem Feldzeichen werden wir wirken, schaffen und siegen. Vückersckau. zur Subskription auf die „NolKsschriften über dir israelitischjüdische Religionsgrschichte" von dem Herausgeber Rabbiner Ar. I. Ziegler-Karlsbad. Die Frage nach der religiösen Entwicklung des Judentums wird von immer weiteren Kreisen gestellt; das verlangen, über das Judentum als Religion, über alle seine Phasen gute Auskunft zu erhalten, wird immer lebendiger, reger. Darum unternahm ich es, als ich in Herrn David Ritter von Gutmann aus Mien einen wohlgesinnten Förderer, in der österreichischen Bnei Brith- Mrganisation begeisterte, moralische und materielle Unterstützung fand, meinen seit Jahren gehegten plan der Herausgabe von „NolKsschriften über dir israelitischjüdische Religionsgrschichte" durchzuführen. An Mitarbeitern fehlt es nicht! Und an Lesern? Sollte ich mich getäuscht haben? Märe das neuerwachende jüdischreligiöse Leben nur „ein Sturm im Glase Wasser", nicht aber ein Drängen und Stürmen nach 'Innerlichkeit, nach Rückkehr zur Religion? So sei denn mein Aufruf gerichtet an alle, die 'Interesse haben für die jüdische Religion und "ihre Geschichte: Wollet ihr orientiert sein über die Entwicklung euerer 'Religion? Wollet ihr eueren Kindern durch Kenntnis der Religion Liebe zu ihr geben? Wollet ihr fähig sein, Nichtjuden über das Judentum aufzuklären? Wohlan, die Gelegenheit dazu wird euch geboten, vorn Oktober l. I. angefangen erscheinen in zwanglosen Heften „v o l k s s ch r i f t e n über die i s r a e l i - t i s ch-j üdische R e l i g i o n s g e s ch i ch t e." In volkstünrlicher, schlichter Fornr, ohne vielen Gelehrtenkrarn bieten in diesen Heften unsere besten und tüchtigsten Gelehrten der jüdischen Intelligenz Aufschluß über den Werdegang der Jüdischen Religion. f. Bis heute haben folgende Gelehrte ihre Mitarbeit bestimmt zugesagt: Dr. I. Abrahams, Tambridge. Dr. L. Baeck, Düsseldorf. Dr. H. Bergmann, Prag. Dr. I. Bergmann, Berlin. Dr. 5. Bernfeld, Berlin. Dr. A. Biach, Brüx. Dr. L. Blau, Budapest. Dr. PH. Bloch, Posen. Dr. H. Lhajes, Florenz. Dr. S. Daiches, London. Dr. M. Doctor, Lassel. Dr. I. Elbogen, Berlin. Dr. S. Eppenstein, Briefen. Dr. D. Feuchtwang, Wien. Dr. M. Freudenthal, Nürnberg. Dr. S. Funk, Boskowitz. Dr. M. Gaster, London. Dr. L. Geiger, Berlin. Dr. I. Goldschmidt, Mffenbach. Dr. L. Goldschmidt, proßnitz. Dr. p. Goodmann, London. Dr. M. Grunwald, Wien. Dr. I. Guttmann, Breslau. Dr. I. Hirsch, Karolinenthal. Dr. L. Hofmann, Reichenberg, .Dr. B. Jacob, Dortmund. Dr. W. Jerusalem, Wien. Dr. A. Kaminka, Wien. Dr. L. KecskenEi, Großwardein. Dr. B. Kellermann, Berlin. Dr. G. Klein, Stockholm. Dr. K. Köhler, Tincinnati. Dr. S. Krauß, Wien. Dr. Th. Kroner, Stuttgart. Dr. R. Leszynsky, Berlin. Dr. E. Levin- Dorsch, Marburg. Dr. L. Levx, Brünn. Dr. I. Lewkowitz, Schneidemühl. Dr. Ls. Malter, Philadelphia. T. G. Montefiore, London. Dr. E. Neumann, Großkanizsa. Dr. F perles, Königsberg. Dr. I. pollak, Prag.

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