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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1911-01-01 · 34. für das Schlujahr 1910-1911 (1911) · page 94

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
34. für das Schlujahr 1910-1911 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 94)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122108--5527-3126161
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Auf die am Ende des Schuljahres 1909—10 aus dem Anton Steinfeld’schen Fond ausgeschriebene Preisfrage: »Quellen und Kritik der Chronik ,Sefer Seder Hakabbala’ des Abraham ibn Daüd« ist eine Arbeit eingelaufen, über die der Fachprofessor folgenderweise urteilte: »Die mit dem Motto כינו שנות דור ודור eingereichte umfangreiche Preisarbeit löst die gestellte Aufgabe auf der umfassendsten Grundlage. Nachdem der Verfasser in der Einleitung den Lebenslauf Abraham ibn Daüds und die vor seiner Zeit abgefaßten hebräischen Chroniken, im ganzen acht, gekennzeichnet, geht er zur speziellen Behandlung des Sefer Hakabbala über. Er teilt das Werk in einzelne Teile, sucht und findet *deren Quellen, ja er weist nach, an welchen Stellen Abraham ibn Daüd heute bereits verlorene Werke benützt hat. Besondere Hervorhebung verdient der gelungene Nachweis, daß Abr. ibn Daüd auch aus dem im VII. Jahrhundert abgefaßten »Chronicon« des Isidorus Hispalensis geschöpft hat, ferner die eingehende und an mehreren Stellen zu neuen Resultaten gelangende Kritik der Chronologie des gaonäischen Zeitalters. Die Arbeit geht auf jede einzelne Frage ein und ist ein förmlicher Kommentar des Sefer Hakabaala. Bloß die Einteilung und der Stil bedarf an einzelnen Stellen einiger Glättung und manche Behauptung der Korrektur. Die mit literarischer Orientiertheit und eingehender Kritik abgefaßte Arbeit verdient unbedingt den Preis.« Die Verfasser der preisgekrönten Arbeit sind die zweitjährigen Hörer Max Klein und Ernst Morgenstern. V Auf die aus dem Anton Steinfeld’schen Fonde ausgeschriebene Preisarbeit: »Die Bedeutung der Opfer nach der Traditionsliteratur und den mittelalterlichen jüdischen Bibelexegeten und Religionsphilosophen« ist eine Arbeit eingelaufen. Das Urteil des Fachprofessors lautet: »Die unter dem Motto מה העבודה הזאת לבם eingereichte Arbeit ist bloß ein Fragment. Der Verfasser begründet im Vorwort die Unvollständigkeit seiner Arbeit und skizziert den Plan der ganzen Abhandlung. Das eingereichte Bruchstück

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