Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 33. für das Schlujahr 1909-1910 (1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- – (sequence 81)
- Language
- German
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Die Form der Dichtungen. 79 i \ ן £ 0 den Schluß des zweiten Teiles; der Gürtel besteht aus 5 Stichen mit vierfachem Binnenreim und dem Gemeinreim im fünften Stichos. 56. 12. Der erste Teil wie in 11, den Gürtel büden vier Stichen (a a a a), den Schluß zwei dreigliedrige Verse, gleich denen des ersten Teiles: 95, 124. Ganz so 104, jedoch mit drei Stichen im Gürtel. 13. Den ersten Teil bilden vier, den Schluß des zweiten Teiles zwei dreigliedrige Verse gleich denen in 11. Der Gürtel besteht aus drei Stichen (a a a): 71, 102, 103. 14. Wie 13, jedoch haben die Versglieder in den ersten drei Versen des ersten Teiles nur einen Reim; der vierte Vers wiederholt den Reim der ersten Strophe, der auch in dem Schluß teile der Strophen wiederkehrt: lila. Was die Zahl der Strophen in Schibzis Gürtelgedichten betrifft, so haben die meisten 6 oder 7 Strophen; geringer ist die Anzahl der 5, 8, 9, 10, ll־strophigen. Eines —mit biblischer Geschichte als Inhalt — hat 18 Strophen (184)1 2). In dem bei weitem größeren Teile der Gedichte Schibzis ist die der arabischen Poesie entlehnte Prosodie der klassischen neuhebräischen Poesie angewendet, und auch hierin war in erster Reihe Jehuda Halevi sein Vorbild־). Ohne auf die Einzelheiten einzugehen, will ich eine allgemeine Übersicht der von ihm angewendeten Metra bieten3). In den zur Gruppe A gehörigen Gedichten finden sich am häufigsten zwei Metren angewendet: Hazag und Ragaz. In der von den neuhebräischen Dichtern mit Vorliebe angewei*- 1) Nach dem oben S. 64, erwähnten ältesten Theoretiker des Muwa§sah der Araber darf die Zahl der Strophen höchstens sieben betragen (Hartmann, a. a. O., S. 110). 2) S. H. Brody, Studien zu den Dichtungen Jehuda Halevis I (Berlin 1895). — Von hebräischen Gürtelgedichten spricht Maimuni im Kommentar zu Aboth I, 16 (ed. E. Banetb, S. 11). Der hebr. Ubersetzer nennt sie פיוטים. 3) Des Metrums entbehren die folgenden Nummern: 29, 30, 37, 40, 49, 51, 52, 53, 62, 64, 66 a, 93, 116, 125, 128, 142, 142 a, 142 b, 149, 150, 150a, 151, 171, 173 (alle zur Gruppe A gehörig}. Von den Gürtelgedichten nur 60 und 96. I m 1-1-1 ג 1. i 1:1 I ■! ■i i l:l; H; i גן i \ ■; i Is I 1 i ו s i I; ־: i ׳; i 1