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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1888-01-01 · [11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888) · page 219

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888)
Date
1888-01-01
Page
– (sequence 219)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122082--1694-3123870
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216 wanderten überlebte und mehr als ein halbes־Jahrhundert lang seinem neuen Wohnorte Berlin angehörte, wo er in hohem Greisenalter im Herbste 1722 verstarb. Am 24. September 1698 wurde er durch ein kurfürstliches Decret als Armenvorsteher der Berliner Gemeinde neben Bärmann Frankel und Buben Fürst bestätigt1). Durch ein zweites kurfürstliches Decret wurde ihm am 4. Juni 1704 das Niederlassungsrecht in allen Orten Brandenburgs verliehen 2). Neben ihm wirkte sein Schwiegersohn Natan, Sohn des Exulanten (David) Jakob Koppel Kanitz-Ulmj der amtlich wohl David Nate genannt wurde 3). Mit Binjamin Mirels war auch sem Neffe Feitel, der Sohn Zacharias’, des Gründers der Wiener Talmudlehrhauses, nach Beilin eingewandert. In ihm und in seinen Nachkommen erbte der Geist des Vaters, dieses frommen Stifters, fort, bis er in seinem Urenkel Veitei Heine Ephraim durch unvergängliche Stiftungen zum Wohle der Berliner Gemeinde aufs Vollkommenste sich offen־ barte. Veitei starb bereits am Anfang des Jahres 1700. Dagegen schmückte seinen Freitag den 21. August 1739 verstorbenen Sohn Wolf, den Fortsetzer des Vaters in allen guten Werken, in Gelehrsamkeit und Frömmigkeit, auch die Krone desGreisenalters. Der En־ kel, der Namensträger des Grossvaters, Feitel, war ein Mäcen der jüdischen Litteratur, aus dessen Mitteln im Verein mit denen seines Verwandten, Seckel Bies aus Kremsier, 1742 Maimunis Füllrer in Jessnitz in neuer Ausgabe erscheinen konnte 4). Aus Wien stammten auch die Einwanderer Jesaja b. Salomo Salman Schick, der 1721 in hohem Greisenalter beim Gebete vom Tode ereilt wurde, Henoch b. Simeon, der 1733 verstarb, und der gelehrte Seeb Wolf Bruck, wohl der Schwiegersohn Benjamin Fränkels, den seine 1741 gestorbene Gattin Bechel überlebte. Als Colonist aus Niederösterreich wird ob seiner Gelehrsamkeit und Frömmigkeit auch der 1691 als Greis verstorbene Josef b. David aus ף L\ Geiger H, 36. 2) Ib. II. 37. 3) Landshuth מדד בקלל חולים p. 27 Kr. 45. David Katte’s Käme er- Scheint unter den am Bande des Privilegiums vom 4. September 1671 Gestrichenen s. L. Geiger II, 6. Sein Kamensträger war wohl sein Enkel דוד בי* נתץ s. Landslmth ib. *) Vgl. das Vorwort des Correctors מורה נבוכים (Jessnitz 1742).

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