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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1888-01-01 · [11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888) · page 207

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888)
Date
1888-01-01
Page
– (sequence 207)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122082--1682-3123858
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204 tenschule folgend, fasste er den Gedanken, ein Popularkabbalist zu werden, mit einer Erläuterung des Tiefsinns und der Geheimnisse in den täglichen Gebeten*) die Autorenlaufbahn zu betreten. Er fand die begeisterte Zustimmung aller spruchbefugten Stimmfülirer der deutschen Judenheit und so durchschlagenden Erfolg in weiten Kreisen, dass er 1707 nach einer zweiten Auflage in Berlin 1700 eine um die Erklärug der Sabbat- und Eestgebete erweiterte und bereicherte Ausgabe unter erneuter Billigung der hervorragendsten Autoritäten veranstalten konnte. Wohl durch dieses Buch war die Aufmerksamkeit seines Anverwandten B. Bärmann 2), der bereits an der Spitze des Ansbachschen Oberrabbinates stand, auf ihn gefallen. Durch B. Bärmann zum Babbiner in Schnaittach eingesetzt, fand er hier Gelegenheit, zu lehren und zu wirken, des so lange entbehrten Friedens sich zu erfreuen, als er das unschuldige Opfer einer Verläumdung wurde3). Wohl ward er, da seine Schuldlosigkeit zu Tage kam, bald enthaftet, allein in Schnaittach, das überdies durch die Kriegswirren zerrüttet war, konnte er nicht bleiben; es war ihm beschieden, ein zweites Mal ins Exil zu gehen. Wieder war B. Bärmann sein Better. Er verlieh ihm das Babbinat von Gunzenhausen und den Beisitz im Babbinate von Ansbach, wo er an dem Todfeinde Elkan Fränkels, an dem begüterten Hofjuden Model Marx, einen hülfsbereiten Gönner hatte 4). Er blieb litterarisch der Bichtung treu, die er erwählt hatte, ein fruchtbarer Volksschriftsteller, der die Perlen der Agada, die Erzählungen des Talmud, die gemeinverständlichen Sätze der נ) Wie das unverstandene lateinische Recept dem Kranken, sagt er ed. 2 f. 2c ד so hilft die Andacht heim unverständlichen Gebete dem Betenden; vgl. Kusari III, 7. Ohne Quellenangabe wendet er f. lä das Wort Maimünrs an Ihn Aknin (קובץ II, 30^) auf sein eigenes Buch an: בזמנים הבאים כשתיפול הקנאה*** יתאוו כל מי ישראל אליו. Jakob Backofen äussert sich 48911 הק יי<קב gegen die hier unter die Laien geworfene kabbalistische Mystik. 2) Er nennt in der Approbation zu ed. II Akiba מחותני, wie auch dieser in der Vorrede zu ed. II ihn bezeichnet. ») im Vorwort zu ed. 11 äussert er:אך גם שם לא שקטתי ׳ומחמת״ איזהו בלבול לתפיסה נתפסתי• ובברזל נפשי באתי י וכמעט שלא פרחה נשמתי מגודל צער שהייתי וה׳ עזרני׳ טרף לשניהם לא נתנני ׳ומבית האסורים הוציאני. ׳ת (*• Er nennt hier Modei: ראש המדברים השתדלן הגדול ראש לכל הקציני׳ פ״ו המדינה הר״ר מאדל נר״ו מאנשבאך. s. Haenie 70. über Mode! als ]Druckherrn von Fürth s. Steinschneide r, Cat. Bodl. Nr. 8711.

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