Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- [11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 198)
- Language
- German
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195 verheirathete er nach. Prag, dem Glanze der Familie und seiner Gelehrsamkeit entsprechende vornehme Verbindungen schliessend. *Wolf, sein Sohn, ward der Schwiegersohn’des durch Abstammung und Bedeutung gefeierten Predigers von Prag, Elia Spira, seine Tochter Fögele folgte ebendahin Abraham, dem Sohne des Primators Isak Lowotitz 1). Seine Söhne, gelehrt und wohlthätig gleich dem Vater, standen Jahrzehnte hindurch an der Spitze aller Aemter in der Gemeinde Fürth2). Nur Ein Gut, von dem die Dauer der übrigen abhängt, blieb B. Bärmann versagt, ein langes Leben; vor derZeit starb er 3), weithin betrauert, Sonntag den 30.September 1708.Seiner Gemeinde stiftete er aus seinen reichen Mitteln zur Fortpflanzung Jüdischer Gelehrsamkeit die Talmudklause mit der Haussynagoge, die seinen Namen trug4). Unter seinen Brüdern ragte Jehuda Lob, ‘der Schwiegersohn des Wiener Exulanten Binjamin Mir eis in Ber- Hin, als Mäcen des jüdischen Schriftthums hervor 5 6). ,Sota 1163, 1700 אשל אברהם (Fürth 1701), 1705 ZebiHirsch. Chotsch's חמדת. צבי, 1707 חינוך בית יהודה .1708 ,מהדורא בתרא של עבודת הבורא (vollständig m ראשית בכורים) una עין יעקב (Berlin 1709). ב) Nach G-al-Ed Nr. 96, 105 und dem Eamilienregister S. HocJcs. B. Wolf, Gemeinderath in Prag, überlebte seine 1740 verstorbene Gemahlin Bebekka. Fögele starb 1742, ihr Gatte Abraham 1763. 2) Abraham starb Sonnabend den 8. Juni 1738, Zacharias Donnerstag 2. Juni 1746, Isak Seckel Donnerstag 5. August 1759, der gelehrte Babbiner מורינו הרב הכולל המפורסם Jakob Mittwoch den 5. März 1755 und der greise, ebenfalls nur dem Studium hingegebene Jakob Binjamin Dienstag den 22. Januar 1762. 3) Seine Grabschrift s. bei Wolf IY, 1182 ff.; Würfel I, 45. Channa, die Tochter Meir Gugenheim’s, die in Eürth 1698 starb, war B. Bärmanms erste ־ Gemahlin s. Wolf, IV. 1194 Würfel I, 52. Mose Gugenheimer, genannt Co- schel, trat als Dehunciant der Brüder Elkan nnd Hirsch Eränkel auf, deren Gegner auch ihr Vetter B. Bärmann war s. Haerile 169. In zweiter Ehe war B. Barmann mit Bunla, der Tochter des Vorstehers Salman Schneor, der Schwester * des bekannten Buchdruckers Josef, verheirathet, die ihn überlebte; sie starb 1736 s. Löwenstein in Zeitschrift für die Gesch. der Juden in Deutschland II, 93. ף Würfel I, 29; H, 122. 6) Nach Gr. Wolf , die jüdischen Friedhöfe ... in Wien 5 überliessen Seekls :Söhne Aron, Joachim Benjamin und Zacharias Lewy ihren Antheü am Wiener ‘•Gottesacker ihrem Onkel B. Israel Eränkel in Ungariseh-Brod. Der Mäcen des עין יעקב Berlin 1709 war Sekl’s Sohn Jehuda Lob s. Steinschneider in Ztsehr. f. d. G. d. J. i. D. 2, 200 11. 2; den Herausgeber Henoch b. Isaehar Bärmann in Frankfurt a/O nennt B. Bärmann in der Approbation seinen Verwandten. Jeh. :Löb heisst auf dem Titel i התן רבנימן זצ״ל מברלין. ־1