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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1888-01-01 · [11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888) · page 185

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888)
Date
1888-01-01
Page
– (sequence 185)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122082--1660-3123836
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brief, der ihnen zunächst für vier Jahre den Aufenthalt in Kremsier und freies Handelsrecht zusichert 1). Es waren dies Jeremias Mar, d. i. Mayr, der in der Tandelmarktgasse des *Wiener Ghettos das kleine Haus Nr. 15 besessen hatte 2), Joseph Mar, Lobess Hessl Polak, Lemel Riss, der in *Wien das Häuschen Nr. 34 in der Badgasse bewohnt hatte 3), Zacharias Moyses, David Mar, Veitl Mar und Gerstl Moyses. Aber es waren dies nicht Alle, die aus Wien in״ Kremsier einwanderten. Mit ihnen mögen Manche gekommen sein,, die ihren Schutz mitgenossen, Andere folgten nach. Anfangs aus Mangel an Raum in der Judengasse unter den Christen wohnend 4), begannen sie bald im Ghetto sich Häuser zu bauen, die durch ihre Grösse und Bauart vor den übrigen hervorstachen und so ein Stück Wien in die mährische Judengasse verpflanzten. Noch, heute gewähren sie mit ihren hohen, das Dach verbergenden Stirnmauern und Rinnenlucken, Stockwercken und gewölbten Vorhäusern das Bild eines hauptstädtischen Ghetto’s vom Ende: des XVII. Jahrhunderts. Zu den Vornehmsten, die sich hierher wandten, gehörte der Sohn des Begründers der Wiener Talmudklause, Josef b. Zacharias 5). Wie er es von seinem edlen Vater gesehen, errichtete er auch in der neuen Heimath ein Lehrhaus. Hier verheirathete er seine Tochter an R. Elieser Oettingen, den Sohn des hochverdien־ ten Primators von Prag, Abraham Liechtenstein 6), Rabbiner in. 2) Nach der Urkunde im Fürsterzbiseliöflichen Archive zu Kremsier, deren Mittheilung ich Herrn Emanuel Bamngarten in Wien verdanke. 2) JRealis 80, geschätzt auf 747 fl. 45 kr. 3) Ib. 81, geschätzt auf 254 fl. 6 kr. 4) Vom Fürstbischof ausdrücklich bewilligt. 5) Sein Enkel Josef Oettingen sagt von ihm im Vorwort zu עדית ביוסף (Suizbach 1741): ואבי אמי הרבנית תי׳ היה שמו אשר שמי בקדבו ה״ד, החסיד מוהר״ר יוסף בהמנוה המפורסם מוהר״ר זכריהו ז״ל מווינא אשר בנה בית עולמים בלבו התמים ועדיין בית מדרשו קבוע בקרעמזיר. Josef b. Secharja starb nach dem Todtenregister von Kremsier am 13. Adar 1706. Sein Bruder Bär war Koppel Fränkels Schwiegersohn s. Inschriften N1*. 243. 6) Abraham, Sohn des Arztes Naftali Hirz Oettingen, starb in Frag 1702, seine Gattin Dina, Tochter Salomos, vor ihm 1697 (S. Hock). Seine Tochter Rachel war an R. Phöbus Liecht enstadt, Rabbiner von Kolin und Bunzlau, einen Verwandten David Grünhuts (46 מגדול דודb), verheirathet und starb 1690 (ib.).. R. Aron Teomim war sein Schwiegersohn s. קבץ על יד III, 20, den Josef Oettingen darum 1<^ 10b, 20c, 35b, 36<43 לגd seinen Onkel nennt. Der 1682 als Rabbiner־

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