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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1888-01-01 · [11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888) · page 184

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888)
Date
1888-01-01
Page
– (sequence 184)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122082--1659-3123835
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181 Beziehungen zu Wien 1). Mit ihm hatte sich sein Schwager und *Schwiegersohn Salman, der Sohn Lob Cohens aus Krakau, hier an״ gesiedelt, der dem Schwiegervater auch noch zur Seite blieb, als •dieser einem Kufe der Gemeinde Krotoschin als Rabbiner folgte 2). Auf den mit zwei Töchtern eingewanderten Exulanten Jakob Wiener, der Jakob Brüll und Jakob Pisko in Rausnitz zu seinen ־Schwiegersöhnen erwählte, führen hier die Familien Brüll und Pisko ihren Ursprung zurück 3). Auch das benachbarte Austerlitz, nach dem angesehene Familien im Ghetto von Wien und Prag sich benannten, dürfte manchen Flüchtling aus Wien damals aufgenomjnen haben. In grösserer Anzahl besiedelten sich die Wiener Exulanten besonders in den Gemeinden Kremsier und Prossnitz. Schon am 2; August 1670 ertheilt Carl II. Graf von Liechtenstein, der Fürst- ■bisehof von Olmiitz, acht Wiener Familienhäuptern den Schutz- ג) Die undatirte Approbation zu □לקטלת הפלד die B. M. M. Auerbach unter den Babbinern Mährens erscheinen lässt, beweist nicht, dass er vor der Vertreibung schon in Bausnitz war, da auch B. G-erson Aschkenasi daselbst bereitz aus Metz datirt. Die Approbation zu שפתי ישנים und die zu שעלי שלים, die in Breslau geschrieben ist. zeigt A. im Herbst 1673, resp. 1674 bereits in Krotoschin. Demnach bedarf das Datum in dem Pergamentpsalter der Synagoge Bausnitz der Berichtigung. Hier findet sich nemlich nach der Copie des Herrn Rabb. Jakob Brüll die Inschrift: זאת נדב האלוף הראש והקצין כמהו; משולם זלמן \צו׳ פישהויף מק״ק וינא בשביל נכדו הילד משולם זלמן שי בן.בנו. של הרב. הידול כמהו׳ מנהם מענדל ני׳ אב ׳ד ור״מ לע״ע פה ק״ק רויסטיץ. יע״א ממשפחת אי־עיבאך ובעבו־ נכדו בן בתו של היב הנ״ל יעקב _ שי׳ בן היקי" המכונה זלמן התן דיי הנ״ל ני׳ במהר״ם בן הקצין כמהו׳ משולם זלמן ני׳.המלאך הגואל אותי מכל רע יברך אה הנערים ויהי׳’ יקרים מכל אבני ־׳ צדיקים וישרים לדור דודים אמן ואמן שנת שילומים. Da 1676 Auerbach bereits in Krotoschin war, so muss das Chro- ־nostich 1666 oder 1670 (שילומים oder שילומים) ergeben. Yor 1675 approbirt als Babbiner von Bausnitz שעלי שלים Jechiel Michel b. Abraham Cohen aus Lemberg, der später nach Prossnitz berufen wurde, wo er als Greis 1693 עלה דיונה. approbirt und Mittwoch am 2. Nisan, d. i. am 1. April 1699 ins Grab kam. Sein Sohn Jehuda, Schwiegersohn B. Isak Salomo's, war Synagogenvorsteher in Prossnitz, wie ich einem Fragmente eines Grundbuches der Betsitze in Prossnitz entnehme. 2) Nach dem Grabregister von Krotoschin, das Hr. Babb. Dr. Baneth eingesehen, ist Salman Cohen links neben B. Mendel Auerbach begraben, von dem ihn nur das Grab von dessen Tochter לאנא trennt. 3) Nach der Mittheilung des Herrn Babb. Jakob Brüll in Kojetein, eines Urenkels Jakob Wieners.

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