Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- [11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 182)
- Language
- German
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179;׳gemein ausssag nach« ein Österreicher. Joachim Jakobs, des Besitzers von Nr. 49, Voreltern waren von der Wienerischen Migrirung dahin gekommen. Benjamin Moysses, dem ein Viertel von Nr. 58 gehörte, wurde nach seinem aus Österreich eingewanderten Vater Jakob Österreicher genannt. Hier erlebten die Eingewaneierten die Pest von 1681 x) und das Blutbad von 1683 2). Rabbiner der Gemeinde war um jene Zeit Eljakim Götz b. Salomo Salman Lewi, der Onkel Jechiel MicheVs aus Kalisch, der Freund R. Efraim Cohens, der später einem Rufe der Gemeinde Keidan folgte3). Sein Nachfolger wurde wohl Moses, der geistesmächtige tiefgelehrte Sohn *des Wiener Rabbiners Gerson Aschkenasi, der jedoch bald als Rabbibinatsassessor nach Nikolsburg gieng, wo ihn inderBlüthe des Lebens 1691 der Tod ereilte 4).An seineStelle trat der Wiener Exulant R. Israel, Koppel Frankels Sohn u. Schwiegersohn des Juda Reis in Wien, den es aus Fürth nach Österreich zurückzog. Aber seine Wirksamkeit inTJngarisch-Brod war nicht von langer Dauer, da die Gemeinde Pinsk und später der Würzburger Kreis ihn zum Rabbiner ernannte5)• ג) Der Vater Moyses LöbPs, der in Nr. 26 wohnte, starb in dieser Pest. 2) Bei diesem Gemetzel s. Znnz7 Syn. Poesie 347 fielen u. A. Hirschei, Vater Benedict Hierschels (Nr. 17), Isak »Jakob KepisclVs (N1*. 18), Abraham« Moysses Abrahams (Nr. 25), die Voreltern Isak Abrahams (Nr. 42), Wolff Schneid, der ‘Vater Jakob Wolffs, der ungenannte Vater MordechaPs, Josef, der Vater Jakob Josephs, der Grossvater Moj'sses JoachinPs (Nr. 45), und Jakob Schacht!tzer, der Vater Salomo’s (N1*. 70), aüe »von denen Bebeliefn in A0• 1683 umbkhomen«. In diesem Eebellionskriege war auch die alte vor der Stadt nächst der Stadtmauer belegene Synagoge »auss genehmhaltung des damahligen Landes-Ingeneur Bischer, und Verordnung der gnädigeu grnnd obrigkeit ad hieran dum publicum 'Bonum, feindesgefahr halber biess in grundt demolirt worden«. Statt ihrer wurde unter Nr. 19—20 die neue Synagoge im Ghetto erbaut. 3) Vor 1675 approbirt er seines Neffen שעדי שמים (Prag 1675), der 12c ihn erwähnt, 88^ B. Abraham Gumbinner seinen Preund, 57d B Israel Spira seineu Lehrer und 8C B. Samuel Edels seinen Onkel nennt. Vgl. שעל אפרים BGA. 73 und 103 aus dem J. 1665. Der Herausgeber von טללי להב על ח״מ (Hambürg 1692) berichtet im Nachwort, dass er vor 13 Jahren, also 1678/9 dem ihm verwandten B. Eljakim Götz in Ungarisch-Brod eine Präge vorgelegt habe. שם שמואל approbirt er vor 1699 bereits in Keidan. 4) Hier approbirt er vor 1686 ־הלק שמעון An ihn ist das BGA. 17 seines Vaters aus Metz gerichtet, wohin ein Brief von Ung.-Brod 16 Tage gieng. S. 117 קבוצת חכמים. Nach נשאל דוד III, 13 unterschreibt er 24 Schewat 1691 in Nikolsburg eine Zeugenaufnahme. 5) 1691 correspondirt e bereits aus Hng. Brod mit (מחותני) B. David Oppenheim s. נשאל דוד HI, 10, 11, 15 (1695), IV, 5 (1693). Die Approbation zu 12*