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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1879-01-01 · [2.] für das Schlujahr 1878-1879 (1879) · page 44

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[2.] für das Schlujahr 1878-1879 (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 44)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122064--0239-3122470
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Mit dem beruhigenden Bewusstsein erfüllter Pflicht kann die Landes-Rabbiner3cliule zu Budapest das zweite Jahr ihres Bestehens verzeichnen. In erfreuendem, unsere Erwartungen übersteigendem Maasse haben wir in den aus allen Theilen Ungarns zahlreich einlaufenden Anmeldungen die Beweise des gefestigten und zunehmenden Vertrauens von Seiten der vaterländischen Judenheit erblicken dürfen. Die Zahl der neu Aufgenommenen steht auch in diesem Jahre noch in keinem Verhältniss zu der Zahl der Angemeldeten, da nur Wenige den Aufnahmsbedingungen entsprochen haben. Mit um so grösserer Genugtliuung können wir es dagegen hervorheben, dass die Zahl der ausserordentlichen Schüler abgenommen und der Unterricht durch die Gleichuiässigkeit der Vorbildung in den einzelnen Klassen an Sicherheit und Erfolg gewonnen hat. Die Eröffnung einer neuen Klasse hat eine entsprechende Vermehrung der Lehrkräfte erforderlich gemacht. Durch das hohe königl. Ministerium für Kultus und Unterricht sind die Herren Prof. Dr. Josef Bänöczi und Prof. Salamon Schill, vom kön. Obergymnasium zu Arad, zu Professoren, die Herren Karl Bein und Julius Kont zu Hülfsprofessoren für das Studienjahr 1878/79 ernannt worden. Den Gesangsunterricht ertheilt Herr Obercantor Moritz Friedmann. In der Sitzung vom 24. Oktober 1878 hat der Lehrkörper im Sinne der Statuten sich neu constituirt, die Wahlen des Vorjahres erneuert und nur an Stelle des abwesenden Herrn Prof. Dr. W. Bacher Herrn Prof. Dr. Josef Bänöczi zum Sekretär gewählt. Herr Prof. Dr. W. Bacher war vom 15. September bis Ende November als k. k. Feldrabbiner dem k. k. Armee-Generalcommando in Brood a. d. S. zugetheilt. Seine Vertretung durch eine fremde Lehrkraft konnte mit Rücksicht auf seine am Anfang des Schuljahres mit Sicherheit zu erwartende Entlassung unter- 1

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