Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 31 (1938)
- Article
- Aus dem Briefwechsel Steinheim - Zunz
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 284 (sequence 37)
- Language
- German
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dienstvolles Werk, aber das eines Dritten, allenfalls eines solchen, der [als] Kosmopolit über allen Parteien steht. Aber warum wird nicht der in seiner engeren Begrenzung stehende in die allgemeine zu versetzen sein? Daß er in dieser stehen bleibt, macht das ihn nicht eben jener Verteidigung in den Augen derer, die sonst den Kosmopoliten Recht geben, unwürdig? Wir können qua Juden uns nur in und durch das Wesen des Judentums vor der Vernunft und dem Rechte rechtfertigen. Ich schicke dieses Schreiben mit der Bemerkung, daß meine Frau dankend und grüßend sich nächste Woche, und vielleicht ich abermals mit ihr, einstellen wird. Adieu, Ihr Steinheim. Anmerkungen zu Brief VIII. ג) Jahrbuch für Israeliten (Wien 1843—44), S. 333 ff., unter Nr. 22 der Zunzschen Schriften in diesem Jahrbuch, 1936, S. 154, aufgeführt. In Ges. Schriften Bd. 2, 172—176 abgedruckt. — Die von Zunz vorgetragene Deutung hat symboliseh-moralischen Charakter. 2) — was nicht um seiner selbst willen geschieht. Gemeint ist genau das, was Bippner (MGWJ 1872 p. 353) über Steinheims Bemühungen um die Fortschritte der Judeneman־ zipation zu dem Urteil kommen ließ, daß er ״nicht wie Rießer mit seinem persönlichen Vorteil an der Judenemanzipation interessiert“ gewesen sei. Aus Brief buch: 15. 11. 1843 Dr. Steinheim [geschrieben]: Mag der Aufsatz Tefillin da wirken, wo ich es wünsche. Gegen die רשעים, die uns ins Mittelalter 284