Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 31 (1938)
- Article
- Aus dem Briefwechsel Steinheim - Zunz
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 261 (sequence 14)
- Language
- German
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Unter vielen Grüßen an Ihre werte Frau, von mir und der meinigen Ihr ergebener Steinheim, Dr. Anmerkung zu Brief III. ן) Die verzweigte literarische Kontroverse, die sich an die Steinhciinsclic Emanzipationsslreilschrilt ״Meditationen über die Verhandlungen betr. die bürgerliche Stellung der Mosa* isten in der Ständeversammlung Schleswig Holsteins“, Altona 1840, iinschloß, habe ich in einer Arbeit ״Antisemitismus vor 100 Jahren“ in ״Der Ruf“, September 1936, eingehend be* handelt. ף Vgl. Brief II, Anm. 1. 3) Carl Fortlage (1806—1881), seit 1829 Privatdozent in Heidelberg, nach 1846 Philosophieprofessor in Jena, gehörte zum engeren Freundeskreis Steinheims. IV. Altona, den 10. Dezember 1841 (dritter Tag Channukkah). Verehrter Freund, Ihre werten Mitteilungen haben uns einerseits gefreut; wir haben in ihnen erfahren, daß wir Ihrei Erinnerung wert geblieben sind. Allein Sie haben uns auch beschämt, weil Sie die geringen Beweise von herzlicher Zuneigung und wahrhafter Achtung viel zu hoch anschlagen und damit nur auf ihre Mangelhaftigkeit im Vergleich mit dem Verdienste der Empfänger und den Absichten ihrer Freunde hinweisen. Wir halten es übrigens noch sehr gern mit der altpatriarchalischen Sitte und erfreuen uns gern des ,werten Gastes, wenn er den Schatten un- 2ör