Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 31 (1938)
- Article
- Aus dem Briefwechsel Steinheim - Zunz
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 252 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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haben über das zeitgeschichtliche Interesse hinaus generelle Bedeutung und bezeugen ebensosehr weiten Blick wie geistigen Tiefgang. Was an unbekannten Einzelheiten, zeit־ und geistesgeschichtlieh der Erörterung würdig war, ist in den Anmerkungen kommentiert worden. Große Teile des Zunzschen wie des Steinheimschen Briefwechsels, die schon der Schlaglichter wegen, die sie auf Zeit־ ereignisse werfen, wert wären, bekannt zu werden, sind noch unediert. So harren von Steinheim, der ebenso wie Zunz ein großer Briefschreiber gewesen und dessen briefliche Hinterlassenschaff in alle Winde zerstreut ist, abgesehen von mehreren Buch־ und Aufsatzmanuskripten z. B. die zusammengeblie־ benen Briefe an Ludmilla Assing (Varnhagen-Archiv), an Meyer Isler (Privatbesitz) u. a. noch der Veröffentlichung. Möge diese Edition den Auftakt zu weiteren bilden! Hans Joachim Schoeps. I. Altona, den 21. Februar 1841. Herrn Dr. Zunz, Wohlgeboren. Hierbei meine letzte Broschüre. Ich ersüche Sie, das anliegende Exemplar dem Herrn Dr. Veit zu־ zustellen.1) Mit dem größten Interesse habe ich die endliche Installation des jüdischen Seminars aus der mir übersandten Schrift ersehen.2) Ich zweifle nicht an ihrem Gedeihn. Es scheint sich in der Tat eine neue 252