Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 31 (1938)
- Article
- Die Psalmen
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 36 (sequence 16)
- Language
- German
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und ihm mehrere Sammlungen zugrunde liegen, zeigt das Vorhandensein von Wiederholungen. So ist 14 53; 31,2—4=71,1—3; 40, 14—18 70; 57, 8—12 108, 2—6; 60, 7—14 108, 7—14. In der Bibel ist die Sammlung — wahrschein« lieh nach dem Muster des Pentateuchs — in fünf Bücher eingeteilt, von denen jedes mit einer Lobpreisung, Doxologie, schließt: 41,14; 72,19; 89,53; 106,48; 150. „Der letzte Psalm, der zum Preise Gottes mit allen denkbaren Instrumenten auffordert, ist ein würdiger Abschluß der herrlichen Sammlung.“ Die einzelnen Psalmen beigegebenen musikalisch-technischen Notizen, die sich in den Überschriften finden, wie „lamnazeach“ und andere, die man wohl als Kennzeichen der Melodie oder der Tonart hat verstehen wollen, sind ebenso wie das häufig vorkommende „sela“ bisher nicht eindeutig erklärt. 36