Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 30 (1937)
- Article
- Ha-Matmid
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 282 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Warum soll es schlimm sein im Auge des Knaben, Wenn sich ihm verschließt alle Fülle der Erde? 98. Zwei ganze Sedarim,7) geschichtet, gehütet, Im Munde des Knaben — zwei volle Sedarim! In Neid blicken alle die Jünglinge auf ihn Und schmecken im Herzen das Glück seiner Tage. 99. Zwei ganze Sedarim — wie schön doch sein Los ist! Wie soll da sein Inn’res nicht jubeln, nicht jauchzen, — Wenn schon seine Augen den Lohn seiner Mühe Gewahren — daß „MATMID“ und „ILLUI“ 8) man ruft ihn. 100. E i n güldenes Blatt auf der Stirne der Priester, E i n Golddiadem auf den Häuptern der Fürsten, Dem Sänger, dem Sieger e i n Kranz nur des Lorbeers — Dem Haupt uns’res Knaben erblühen zwei Kronen! 101. So „Matmid“ wie „Illui“, zwei ragende Sprossen Der Leiter der Thora, der hohen, erhab’nen, 7) Zwei der sechs „Ordnungen“ (vgl. Anm. zu 69). 8) „Illui“-Genie. 282