Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 30 (1937)
- Article
- Ha-Matmid
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 266 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Mit dem er zum Haus der Jeschi wah dahineilt, Vernimmt nur das Ohr der sich tummelnden Winde, Der Blick nur der Sterne bewacht seinen Pfad. V. 27. Da kommt’s, daß als Satan entgegen im tänzelt Mutwillig der Windstoß aus blauender Höhe, Bereitet ihm Fallen, hebt hoch seine Locke, Beschwatzt ihn im Stillen, raunt törichte Dinge. 28. Die Lider des Augenpaars kleben zusammen, Als heischten sie Mitleid: „Gib, Brüderchen, Gnade! Die Augen dein, dunkel — sie dorren da drinnen, Müd sind wir, denn mit dir erleiden wir Plage. 29. Den ganzen Tag, Sommertag, ließt du uns schuften Und noch eine Nachtwach’ — matt sind wir, oh Bruder! Komm’ leg dich und ruh’! Und auch wir wollen ruhen, Du schliefst nicht genug, uns’re Kraft zu erneuen.64 30. Doch plötzlich bestreicht mit den mageren Händen Der Knabe die klebenden Lider der Augen, 266