Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 30 (1937)
- Article
- Ha-Matmid
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 264 (sequence 9)
- Language
- German
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18. Dann einer ward Bräutigam, ihm fiel als Anteil Vom Dorf eine Maid, eine dralle, robuste; Und von den „Peruschim“ *) kam einem der Losspruch Zum großen Rabbiner in feiner Gemeinde.— 19. Nur einer, der steht gleich gehämmertem Nagel, Die Dinge, die Zeit hinter ihm sind versunken; Und vor ihm? Vor ihm, wie aus Eisen getrieben, Die Wand, helle Blätter, ein finsteres Eck. IV. 2Ö. Seitdem seinen Eckplatz er einnahm, gewahrte Kein Bachur noch Parusch sein Kommen und Gehen; Und selbst nicht der Diener kennt sicher die Stunde, Zu welcher er kommt, zu welcher er heimgeht. 21. Der Morgen, der Mond oder nächtiges Dunkel, Sie wissen alleine von seinen Gezeiten; Das Licht auch der Sonne, der hellen, von oben Weiß nicht seine Wege, hat braun nicht gebrannt ihn. 22. Am Morgen, am Morgen, eh’ man unterscheidet *) „Peruschim“, verheiratete Hörer, die sich von ihren Frauen zeitweilig „getrennt“ haben; im Gegensatz zum un« verheirateten „Bachur“. 264