Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 30 (1937)
- Article
- Ha-Matmid
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 263 (sequence 8)
- Language
- German
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Ein Herz lebt auch in ihren Söhnen, ein treibend Verlangen, auch sie tanzen zweimal im Jahre. 14. D’rum — auch ihre Wände erschüttern die Geister: Es mehren sich Bänke, es mindern sich Bänke, Es kommen Bachurim, es gehen Bachurim. Die einen nach Haus zu den heiligen Tagen, 15. Und and’re zertreu’n sich in nähere Dörfer, Und ferne dem Auge des Büttels, des schlimmen, Erfreu’n sie sich ehrbar im Haus braver Menschen, Die gut den Gelehrten und hold Thorajüngern. 16. Doch gibt’s auch Geschaßte, die jählings geflüchtet Zurück in die Heimat auf traurigen Pfaden: Der eine — der nächtens mit Karten gespielt hat, Der zweite — der nächtens mit Mädchen geplaudert, 17. Der dritte — den rauchend sein Pfeifchen erwischt hat Der Diener am Schabbath am Ort, dem gewissen, Der vierte — der sich mit „Der Irrenden Führer“ Im Dachfirst versteckte, der fünfte — man weiß nicht. 263