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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1923-01-01 · 25 (1923-1924) · p. Seite 165

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
25 (1923-1924)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1923-01-01
Page
Seite 165 (sequence 16)
Language
German
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Mora" (das betreffende Kapitel aus diesem Buch hat den Jbn Esra-Erklärern viel Kopfzerbrechen verursacht), „Sefer Ha-Schem", „Sefer Ha-Mispar" und dem Bibelkommentar. Die Quellen des früher viel gelesenen „Schebet Jehuda" weist Fr. Baer in seiner Schrift „Untersuchungen über Quellen und Komposition des Schebet Jehuda" nach (C. A. Schwetschke & Sohn, Berlin). Da uns manche Episode nur durch das genannte Schriftchen bekannt ist, so verdient diese Untersuchung Beachtung. Derselbe Verfasser hat auch einen Beitrag zur Geschichte der Juden in Deutschland in der Publikation: „Das Protokollbuch der Landjudenschaft des Herzogtums Kleve" geliefert (das ). Diese beiden Schriften sind ebenfalls „Veröffentlichungen der Akademie für die Wissenschaft des Judentums". Eine interessante Sammlung literarischer Porträts hat Gustav Krojanker unter dem Titel: „Juden in der deutschen Literatur" herausgegeben (Welt-Verlag, Berlin). Das Buch enthält Essays zeitgenössischer Dichter und Schriftsteller über jüdische Dichter der Gegenwart in der deutschen Literatur — allerdings ist hier der Begriff „jüdisch" ziemlich weit gezogen, da nicht nur getaufte, sondern auch Abkömmlinge von getauften Juden mit als jüdische Dichter bezeichnet werden. Die Sammlung würde uns mehr ansprechen, wenn vermieden worden wäre, daß manche in ihr gleichzeitig als Objekt und als Subjekt erscheinen. Das ist doch allzu modern. Ein anziehendes Bild von der merkwürdigen Frau Rahel entwirft ein bescheiden und schlichtgehaltenes Buch, das gerade deshalb umsomehr auf den Leser wirkt: „Die Rahel", Briefe und Tagebuchblätter ausgewählt und eingeleitet von Agathe W e i g e l t (Ullstein, Berlin). * * >1» 165

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