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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1921-01-01 · 24 (1921-1922) · p. Seite 160

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
24 (1921-1922)
Article
Alexander in Jerusalem
Date
1921-01-01
Page
Seite 160 (sequence 22)
Language
German
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— 160 - ' f : : " / die ihr seid, daß ihr glaubt, das Alte sei das Unvergängliche. Nein, das Me wird gestürzt, es weicht dem Neuen, Besseren, das ich euch bringe. Es gibt nur einen Grund, an eurem Gott zu hangen: Wenn er der Bessere ist. Er ist nicht mächtiger, nicht größer als der, den ich euch bringe, er ist nicht schöner, er ist überhaupt nicht. Bei^ allen Himmlischen, vermöcht' ich nur zu fassen, warumljenen und nicht den meinen. Sisygambis: Mein König, du hälft dich lange auf mit ihnen. Am Hofe meines Vaters tat man anders. Warum zwingst du sie nicht? Alexander: Ginget ihr durchs Lager und sähet ihr die Krieger und ihre Waffen? Wenn wir nun anrücken auf Jerusalem und euch zurusen: Ihr müßt! Was dann, bei eurem Häuflein Menschen? Hosea^ } A^he dir, Jerusalem! Eleasar: Alexander, du bist ein großer König, du wolltest nicht Gewalt üben an Jerusalem. Du botest uns einen Tausch und sprachest mit uns in Frieden. Warum lässest du dich jetzt bereden durch ein Weib? Es ist vom Übel, wenn sich Frauen in den Rat der Männer mischen. Sisygambis: Ha, der Freche! Alexander: Laß ihn. Sisygambis: Mach ein Ende, Alexander. Sie sollen. Ich will, daß sie dein Bild anbeten. Hörst du? Ich will. Eleasar: Weh uns, Jerusalem fällt um eines Weibes Eitelkeit willen.

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