Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 24 (1921-1922)
- Article
- Alexander in Jerusalem
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 157 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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W^W«MZMWPMWÄWWMM8W8MWWMWWWW^ 157 Samuel und Hosea (sehen sich an und schweigen.) Alexander: Warum schweigt ihr? Jst's ein Geheimnis eures- Volkes und dürft ihr von ihm nicht sprechen? Samuel: Was sollen wir dir sagen von unserem Gotte? Alexander: Erzählt mir von seiner Macht. Samuel: Das kann ich nicht. Hosea: Das kann kein Mensch. Samuel: Wie niemand sagen kann, wie weit der Himmel reicht, so kann auch niemand sagen, wie mächtig dev ist, der ihn schuf. Alexander: ' Er muß doch aber etwas sein. Ist er der Gott des Guten? Ist er die Sonne? Ist er der Tag? Samuel: Alles. Alexander: Das heißt, garnichts. Me groß soll ich mir ihn denken? Erzählt mir von ihm. Samuel: Was? I £■?> Alexander: Wo ist sein Thron, von dem er waltet? (Schweigens Alexander: Wie sieht er aus, der Gott, für den ein Volk sein. Glück hingibt? Samuel: Gesehen hat ihn keiner. Alexander: Nun, so doch sein Bild?