Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 24 (1921-1922)
- Article
- Literarische Jahresrevue
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 37 (sequence 21)
- Language
- German
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■ '... ' — 3? — : ' - Jüdischer Verlag, M. 30,00). Dieses Buch ist in 1. Auflage unter dem Titel „Probleme des modernen Judentums" erschienen und hat auch außerhalb der jüdischen Leserwelt viele Beachtung gefunden. Eine Sammlung jüdischer Essais liegt auch von N. Birnbaum vor, in der der Verfasser hauptsächlich seine religiöse Wandlung, seine - Bekehrung zur Orthodoxie — wenn man diese unjüdische Bezeichnung in diesem Fall anwenden darf — beschreibt: „Um die Ewigkeit" (Berlin, Welt-Verlag, M. 9,00, geb. M. 11,50). Man wird diese Blätter als menschliche Dokumente mit Interesse lesen. Eine Reihe soziologischer Studien ist in den Schriften: „Menschheitswerte und Völkerbund" und „Der Staat und die Verwirklichung der sittlichen Idee" (Gotha, F. A. Perthes, M. 18,00 und 10,00) vereinigt. Es find dies preisgekrönte Aufsätze der Moritz-Manheimer-Stiftung von R. Schmidt, F. Halle, A. Messer, L. Barthel. E. Cohn, W. Brinitzer, E. Seligmann, A. Wiener und H. F. Zeck. Im Philo-Verlag (Berlin) sind folgende Tagesfragen behandelnde Broschüren erschienen: „Vom Wesen des Antisemitismus" von F. Goldmann; „Jüdische WeltherrschaftlPhantasiegebildeoder Wirklichkeit?" von H. Goslar; „Krieg, Revolution und Judentum" von B. Jacob; „Die Wahrheit über das jüdische Schrifttum";. „Vor Progromen?" von A. Wiener; „Die Kongreßpolitik der Zionisten und ihre Gefahr"; „Der Antisemitismus der Gegenwart" von L. Holländer. Mit Zeiterscheinungen und Parteiströmungen beschäftigt sich eine Anzahl von Schriften, von denen ein Teil mehr als Tagesliteratur bedeutet und für die künftige Geschichtsschreibung von Wert sein wird. Eine Sammlung von Aufsätzen, in einer Schrift vereinigt: „Das deutsche Judentum" (Berlin, Weltverlag, M. 3,00, geb. M. 4,50), informiert über Absichten und Ziele der verschiedenen jüdischen Parteien und der bestehenden Organisationen. Dasselbe Ziel verfolgt hinsichtlich der Parteirichtungen B. Krupnik mit seinem Heft „Die jüdischen Parteien" (Berlin, Jüdischer Verlag, M. 2,00). G. Holdheim