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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1919-01-01 · 22 (1919) · p. Seite 108

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
22 (1919)
Article
Briefe Gotthold Salomons an Isak Noa Mannheimer
Date
1919-01-01
Page
Seite 108 (sequence 41)
Language
German
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108 Von mir seit kurzem erschienene Schriften: „Bruno Bauer und seine Kritik" „Kurzgefaßte Geschichten des neuen israelitischen Tempels etc." zu Gesichte kommen und Sie Haben Muße zu lesen; so erfahre ich wohl gelegentlich etwas darüber; Sie wissen, daß ich Ihre Anfichten und Ihre Beurteilung ehre und sehr hoch stelle. — Ist die Fortsetzung von Ihren Predigten noch immer nicht erschienen? Werden wohl Schmid und Busch einen Band Predigten von mir in Verlag nehmen? Hätten Sie wohl einmal Gelegenheit, ein Wort deshalb fallen zu lassen? Die Abrechnung über die Bibeln und was noch etwa darauf zu entrichten ist, können Sie mir nur gütigst zuschicken. Das Papier geht zu Ende und sei es denn für heute genug. Ich bitte nur noch um die herzlichsten Grüße an die lieben Ihrigen und um Ihre baldige Zuschrift. Nochmals meinen tiefgefühlten Dank für Ihre Glückwünsche und Ihre freundschaftlichen Gesinnungen gegen Ihren Sie tief verehrenden und innigst ergebenen S a l o m on Sobald Sie dem lieben trefflichen vr. Sachs schreiben, so entbieten Sie ihm wohl in meinem Namen meine herzlichsten Grüße; sobald die Zeit mir weniger zugemessen sein wird, schreibe und danke ich ihm und dem ehrwürdigen Rappaport. Bemerkungen zu den Briefen. I. lieber Zunzens Erlebnissein Berlin sowie über Mannheimers Verhältnisse in Kopenhagen vgl. Brann-Rosenmann: Der Briefwechsel zwischen Fsak Noa Mannheimer und Leopold Zunz (Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums, 1917, S. 89 ff.). Dr. Kley — Eduard, Begründer und erster Prediger des Tempels in Hamburg. II. „DieLeipzigerPrediger haben sich tapfer gehalten und der Gottesdienst hat die Messe bei weitem üvertroffen" vgl. darüber M. Philippson, Neueste Geschichte des jüdischen Volke-, Band I. S. 163. 3- — Zunz. Mannh eimerS Braut, Lffette Damier, mit der er am 28. November 1924 in Hamburg die Ehe schloß. IH. B. und gf: — Bresselau und Fränkel verfaßten 1819 ein Gebetbuch für den Hamburger Tempel unter dem Titel: „Ordnung der öffentlichen Andacht für die Sabbat- und Festtage des ganzen Jahres". IV. Verfasser vr. A. Wolff, früher in Gießen. Der Rabbiner in Oldenburg— Samson Rafael Hirsch. Würzburg — vgl. M. Philippson, Neueste Geschichte des jüdischen Volkes, Bd. I, S. 198. Or. W. — Dr. Wolff in Kopenhagen. Wohlwill Immanuel — Oberlehrer in Hamburg <Graetz, Geschichte der Juden, Bd. XI, 1900, S. 397).. V. Johlson — Oberlehrer in Frankfurt, vgl. Philippson, Neueste Geschichte Bd. I, S, 167.

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