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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1919-01-01 · 22 (1919) · p. Seite 24

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
22 (1919)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1919-01-01
Page
Seite 24 (sequence 7)
Language
German
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24 Symbole bietet W. R. Arnold in seiner Monographie „Ephod and Ark“. Von einer beachtenswerten wissenschaftlichen Arbeit, auf die nach ihrem Abschluß noch zurückgekommen werden soll, „Studies in the Pharisaism and the G-ospels“ von I. Abrahams liegt der I. Teil vor. Erfreulicherweise beginnt man jetzt bereits auch in christlichen theologischen Kreisen anzuerkennen, daß das häßliche Bild, das uns in den Evangelien von den Pharisäern geboten wird, keinen Anspruch auf geschichtliche Treue erheben darf. Daß nunmehr jüdische Gelehrte der Wahrheit zum Sieg zu verhelfen suchen, erscheint umso gerechtfertigter. Mit den Essäern beschäftigt sich H. Mosbech in seiner Schrift „Esseismen“. In der Sammlung „Wissenschaft und Bildung" ist in volkstümlicher Darstellung „Vom Judentum zum Christentum" von A. Bauer erschienen. In dieser Schrift wird, allerdings vom christlichen Standpunkt die Entstehung des Christentums aus dem Judentum geschildert, die Entwicklung, die das Judentum in der Heidenwelt zum Christentum durchgemacht hat. Im Vorwort zu dieser Schrift, von der der Verfasser wohl schon jetzt eingesehen haben muß, daß sie voreilig geschrieben ist unk besser unterblieben wäre, möchte er die unter den christlichen Völkern herrschende Kriegsstimmung auf Rechnung des Alten Testaments stellen, das einen der Christenheit fremden Geist atme und aus sie übertragen habe. Darüber sich mit dem Verfasser dieser Schrift und mit manchen ihm Gleichgesinnten auseinanderzusetzen, muß auf eine ruhigere Zeit verschoben werden. — Eine umfassende wissenschaftliche Forschung über die Beziehungen des Christentums zum Judentum lieferte S. Michelet, „Eorberedelsen for Kristus i Israels Religions Historia“. Auf diesem Gebiet liegt auch die Arbeit von W. H. P. Hatch, „Tke Pauline Idea of faith in the relation of Jewish and Hellenistic Religion“. Es sei noch erwähnt „Weltordnung und unverdiente Not (eine Theodizee) nach dem Alten Testament" von W. Caspari. Der Kabbala sind einige neuere Schriften und einige Neudrucke gewidmet. Von E. Bischoffs „Die

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