Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 20 (1917)
- Article
- Aus den Jugenderinnerungen Karl Friedrichs von Klöden
- Date
- 1917-01-01
- Page
- Seite 138 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus den Zugenderinnerungen Karl Friedrichs von Klöden?) Ein Beitrag zur jüdischen Volkskunde. Von Dr. N. M. N ath a n. Sn der Festschrift zum siebzigsten Geburtstag Martin Philippsons habe ich unter dem vorstehenden Titel über die Schilderung der Märkisch-Friedländischen Juden durch Karl Friedrich von Klöden, der von 1796—1801 in Märkisch-Friedland gelebt hat, berichtet?) Mit Rücksicht auf den in dieser Festschrift mir zur Verfügung stehenden Raum habe ich dort die Schilderung jüdischer Feste und Bräuche durch Klöden nur gestreift und auf ihre Behandlung an anderer Stelle hingewiesen, die nunmehr hier folgen mag. Bereits Ludwig PhiliPPson, der nach dem Erscheinen von Klödens Jugenderinnerungen in der Allgemeinen Zeitung des Judentums8) kurz auf diese hinwies, bemerkt, daß Klöden im ganzen nur allgemein Bekanntes schildere, wie es ja auch nicht anders von jemand erwartet werden kann, der die Eindrücke und Erlebnisse seiner Kindheit — Klöden war 1786 geboren und lebte, wie eben erwähnt, von 1796—1801 in Märkisch-Friedland — wiedergibt. In dieser Hinsicht gleichen seine Schilderungen denjenigen Ludwig Kalischs, der, am 7. September 1814 in Lissa geboren, in dem gleichen Kulturkreis aufgewachsen ist und dessen Jugenderinnerungen ft nicht nur vielfach die gleichen Gegenstände wie die Klödens behandeln, sondern auch!) K. F. von Klöden, Jugenderinnerungen, herausgegeben von Max Jähns, Leipzig 1874. 2) S. 249-266. 3) 1875, S. 321-324. 4) Bilder aus meiner Knabenzeit, Leipzig 1872.