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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1917-01-01 · 20 (1917) · p. Seite 119

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
20 (1917)
Article
Briefe von, an und über Mendelssohn
Date
1917-01-01
Page
Seite 119 (sequence 35)
Language
German
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119 18. Garbe (bergt, über ihn die Bemerkung zu Nr. 2). Schleibitz bei Breslau, den 14. Juni 1784. Indem ich hier auf dem Lande die Briefe meiner Freunde, welche ich seit einiger Zeit bekommen habe, wieder durchgehe, finde ich in dem Ihrigen die Stelle, wo Sie sagen, Sie begriffen durchaus nicht, was ich damit meinte, wenn ich das Prinzipium, woraus Sie die Verbindlichkeit der Verträge herleiteten, eine Fictionem juris nenne, da mir dieses Gelegenheit zu einer kleinen Unterhaltung mit Ihnen verschafft, so werden Sie mir erlauben, daß ich einige müßige Augenblicke anwende, mich darüber zu erklären. (Diese recht ausführliche Erklärung ist hier weggelassen). 19. I. E. B i e st e r. Januar 1786. I. E. Biester, Bibliothekar in Berlin, Redakteur der Berliner Monatsschrift, 1749—1818, einer der einflußreichsten Vertreter der Aufklärung. Der Brief wird hier fortgelassen; er war teilweise gedruckt in Mendelssohns gesammelten Schriften Band 1, Seite 30, darauf bei Kayserling, 2. Aufl., S. 234. Der in diesem Briefe von Biester behandelte Artikel ist Mendelssohns über „Die 39 Artikel der englischen Kirche und deren Beschwörung zur Verteidigung gegen Herrn Ritter Michaelis", erschienen in der Berliner Monatsschrift Heft 2, S. 24—41. 20. I. I. Eschen bürg. 18. Juli 1785. I. I. Eschenburg, 1743—1820, Professor am Carolinum in Braunschweig, Literarhistoriker. Von persönlichen Beziehungen beider Männer wußte man bisher nichts, obgleich man annehmen mußte, daß Eschenburg als intimer Freund Lessings von Mendelssohn gehört, ja ihn vielleicht auch gesehen hat. Nur eine Äußerung Eschenburgs über Mendelssohns Tod war bisher bekannt, Kayserling S. 513. In betreff seiner Bemühungen um ein Lessing- Denkmal ist, nach Danzel-Guhrauer Lessingbiographie (Erich Schmidt schweigt davon) daran zu erinnern, daß

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